Schlagwort-Archiv: 25. Mai 2008 ↑ http://www.stevelukather.net/Article.aspx?id=55 ↑ http://www.totonetwork.com/node/18653421 ↑ http://www.stevelukather.net/News.aspx ↑ News-Archiv. Abgerufen am 9. März 2010. ↑ Toto Tour

TOTO….

Toto ist eine weltweit erfolgreiche kalifornische Rockband, die 1977 in Los Angeles gegründet wurde. Insgesamt veröffentlichte die Band 17 Alben (12 Studio, 1 Soundtrack, 4 Live) und wurde mit sechs Grammys ausgezeichnet. Bekannteste Stücke von Toto sind Rosanna, Africa, Hold the Line, Child’s Anthem und Georgy Porgy. Toto hat bis heute knapp 40 Millionen Alben verkauft und wurde 2009 in die Musicians Hall Of Fame aufgenommen.

Musik

Die Musik von Toto lässt sich in die Stilrichtungen des kommerziell ausgerichteten, sogenannten Mainstream- bzw. Adult-oriented Rock (AOR) einordnen. Bei der als Westcoast-Style bezeichneten Musik der Band spielen Keyboards und Klavier eine wichtige Rolle. Die als Triolen zum 4/4-Takt auf dem Klavier gespielten Akkorde des Liedes Hold the Line wurden beispielsweise oft kopiert.

Häufig sind von den Keyboards dominierte, orchestral wirkende Mittelteile. Die Lieder werden größtenteils in mittlerem Tempo gespielt und sind von einer eingängigen Melodie geprägt. Großen Einfluss auf die Wirkung der Lieder hat zudem das Schlagzeugspiel. So wechselt zum Beispiel Jeff Porcaro im Titel Rosanna (siehe Abbildung) von einem kraftvollen ternären Shuffle-Rhythmus zu einer binären Spielweise, um nach einem Break mit einer die Spannung steigernden Pause wieder den Shuffle-Rhythmus aufzunehmen.

Extrem schnelle Stücke oder gar Hardrock spielte Toto eher selten, obwohl Steve Lukather ab und zu harte Powerchords sowie handfeste Rocksoli einstreute.

Piano, Bass und Bläser aus Stop Loving You

Die Musiker von Toto zeichneten sich dadurch aus, dass sie stets songdienlich spielten. Dennoch wurden in den Liedern immer wieder überraschende Passagen eingebaut. So zum Beispiel in dem Titel Stop Loving You: Hier wird der von flächigen Keyboardsounds und einem leicht rhythmisierten Piano geprägte Song, der einer herkömmlichen Kadenzfolge (F-Dur, B-Dur, d-Moll, C-Dur) folgt, von einer Phrase des Basses und der Bläser abgelöst, die eher in die Funkmusik passt; siehe Abbildung.

Zu den anspruchsvollsten Stücken zählen Jake To The Bone vom Kingdom Of Desire-Album sowie Dave’s Gone Skiing, zu finden auf der CD Tambu. Großen Erfolg hatte die Band mit ihren von Keyboardsounds geprägten Balladen wie Africa, I’ll be over you oder Somewhere Tonight. In diesen Titeln lässt der Schlagzeuger bei Live-Konzerten oft Raum für zusätzliche lateinamerikanische Perkussion-Instrumente.

Konzerte

Die Band tourte über 30 Jahre lang durch die Welt und kam dabei regelmäßig nach Europa bzw. Deutschland. Die Live-Konzerte von Toto waren musikalisch auf einem ähnlich hohen Niveau wie die Studio-Aufnahmen, da alle Mitglieder der Band als Studiomusiker in der Lage waren, den Sound der Studioaufnahmen live bei Bedarf beinahe identisch wiederzugeben.

Bühnenshow beim Live-Konzert Varus Open Air 2004 in Osnabrück

Das Arrangement der im Verlauf des Konzerts gespielten Musikstücke änderte sich zu jeder Tournee und wurde bisweilen sogar zu einzelnen Auftritten spontan angepasst. Neben Totos bekanntesten Hits wie Rosanna, Hold the Line und Africa wurden Musikstücke aus über 25 Jahren Bandgeschichte gespielt. Seit 1996 ließ die Band regelmäßig im Vorfeld der Konzerte Fans per Internet über diese Setlist abstimmen, nachdem sie das noch für die Tournee 1992 per Postkarten von Fanclubs in ihrer Heimatstadt Los Angeles machen ließ.

Zusätzlich zu den Musikstücken bot Toto den Konzertbesuchern eine Reihe von Soli. Obligatorisch sind dabei ein Schlagzeug-, ein Keyboard- und ein Gitarren-Solo, letzteres von Steve Lukather; in den letzten Jahren vielfach mit akustischer Gitarre. Bassist Mike Porcaro spielte selten Soli. In den letzten Jahren vor der Auflösung spielte er jedoch aufgrund häufiger Nachfragen von Fans am Ende des Liedes Africa einige Male ein Bass-Solo.

Begleitet wurde die Musik von Toto bei den Tourneen von einer Bühnenshow. So war bei der Reunion Tour im Jahr 1999 eine 120 m² große Videoleinwand im Einsatz, die im Wechsel Ausschnitte aus Musikvideos und Material der vier Live-Kameras zeigte, die während des Konzerts die Künstler und die Instrumente in Nahaufnahmen filmten.

Bisweilen kam es bei Toto-Konzerten zu Auftritten von Gastmusikern. Im Sommer 2004 besuchte Sängerin Marla Glen ein Toto-Konzert in Rottweil und wurde für die Zugabe auf die Bühne gebeten. Gäste in Deutschland waren in den letzten Jahren unter anderem Ian Anderson und Gitarrist Al di Meola. Seit 1999 tourte Tony Spinner als musikalische Unterstützung mit der Band. Er spielte die zweite Gitarre und war Background-Sänger.

Seit Mitte 2005 wurde die Band durch Greg Phillinganes verstärkt, einer der bekanntesten Keyboarder der US-amerikanischen Musikszene. Er war von David Paich in die Band gebeten worden, da dieser durch Erkrankungen in seiner Familie nicht mehr außerhalb der USA auf Tournee gehen wollte. Bis zur Auflösung 2008 war er festes Mitglied bei Toto und wirkte am letzten Album der Band mit. Von Februar 2007 an ersetzte Lee Sklar als Bassist den erkrankten Mike Porcaro. Diese Zusammenarbeit endete nach der “Falling In Between”-Tour im Jahre 2007 bzw. mit der vorübergehenden Auflösung der Band 2008. Seit 2010 spielt Nathan East für Mike Porcaro als Tourmitglied den Bass.

Popularität

Nach dem Debütalbum TOTO im Jahr 1978 startete die Band ihre erste Tournee in den USA. Die folgenden Jahre wurden bestimmt durch die beiden nächsten Alben und vielen hundert Sessions, die die Bandmitglieder für andere Musiker und Bands spielten.

Die Popularität von Toto erreichte mit dem Album TOTO IV 1982 ihren Höhepunkt. Danach ging die Band auf ihre erste große Welttournee. Die Grammy-Verleihung 1983 war der Höhepunkt ihrer Popularität in den USA.

Mit den nachfolgenden Alben Isolation, Fahrenheit und vor allem The seventh one wuchs Totos Popularität in Europa und Asien, während sie in den USA immer mehr an Popularität einbüßte. Grund dafür waren unter anderem zahlreiche Probleme mit der damaligen Plattenfirma CBS (später Sony Music). So wurden einige der Alben Mitte der 1980er Jahre in den USA erst mit großer Verspätung und ohne vernünftiges Marketing veröffentlicht. Während die Band in Europa und Asien von Jahr zu Jahr in größeren Hallen spielte und mehr und mehr Platten verkaufte, hatten Toto vor allem in den englischsprachigen Ländern wie USA, Kanada, England und Australien große Popularitätsprobleme. Die Tourneen der Band führten deshalb fast jährlich durch Europa.

Doch auch der Wechsel zur Plattenfirma EMI brachte nicht den gewünschten Erfolg. EMI veröffentlichte das Album Through the Looking Glass in den USA mit Verspätung. So trennte sich Toto nach einem Album erneut von ihrer Plattenfirma und veröffentlichte die Live-DVD bei dem Label Eagle Vision, ein englisches, auf Live-Konzerte spezialisiertes Unternehmen. In den letzten Jahren hatte die Band ihr eigenes Label namens TOTO Records gegründet. Eine Bindung an eine Plattenfirma über mehrere Jahre lehnte die Band zuletzt ab, neue Alben wurden nur noch einzeln für den Vertrieb an ein Major-Label lizenziert.

Geschichte

Gegründet wurde Toto 1976–1977. Die beiden Gründungsmitglieder Jeff Porcaro und David Paich spielten bereits in einer High-School-Band zusammen und arbeiteten als Studiomusiker in Los Angeles. Bei einem Engagement von Boz Scaggs entstand die Idee zur Gründung der Band, zu der Steve Lukather, Jeff Porcaros Bruder Steve, Bobby Kimball und David Hungate dazugeholt wurden. In diesen Tagen entstand der Name Toto (siehe Abschnitt Name).

1976–1982

Das erste Musikalbum mit dem Titel TOTO (1977) war die erste gemeinsame musikalische Produktion der Band. Im selben Jahr wurden sie für den Grammy als „Bester Newcomer“ nominiert.

Das zweite Album Hydra (1979) mit dem Hit 99 und das dritte Album Turn Back (1981) hatten mäßigen Erfolg. Weltweit populär wurde die Band mit ihrem vierten Album Toto IV (1982), für das sie in mehreren Ländern die Platin-Auszeichnung, in Deutschland doppelt, erhielten. Insbesondere die darin enthaltenen Hits „Rosanna“ und „Africa“ machten Toto weltweit bekannt. Das Album verkaufte sich bis ins Jahr 1983 millionenfach und die Band erhielt insgesamt sechs Grammys (siehe Auszeichnungen).

Vor der anschließenden Tournee verließ der Bassist David Hungate die Band und wurde durch den dritten Porcaro-Bruder Mike ersetzt.

1984–1992

Zu den Olympischen Spielen 1984 in ihrer Heimatstadt Los Angeles komponierte die Band die Musik, im selben Jahr die Filmmusik zu David Lynchs Verfilmung „Dune“.

Die Folgezeit war von Problemen mit der Bandbesetzung geprägt. So verließ Bobby Kimball 1984 wegen Drogenproblemen die Band. Auf dem im selben Jahr erschienenen Album Isolation war er laut Bandmitgliedern nur noch als Background-Sänger zu hören. Den Lead-Gesang übernahm von da an Fergie Frederiksen, ab 1986 Joseph Williams (bis 1988, Alben Fahrenheit und The Seventh One). 1986 bis 1987 ging die Band auf ihre zweite Welt-Tournee, 1988 auf ihre dritte. 1988 verließ Steve Porcaro offiziell die Band, um sich eigenen Projekten zu widmen, ging aber 1988 mit auf Tournee und hat seitdem auch an jedem neuen Album der Band als Gastmusiker mitgewirkt. Der von der damaligen Plattenfirma Sony (CBS) geforderte neue Lead-Sänger Jean-Michel Byron übernahm lediglich vier neue Songs auf der 1990 erschienenen Greatest-Hits-Kompilation Past to Present 1977-1990 und wurde dann nur noch für die gleichnamige Tournee eingesetzt. Für die Compilation gab es in mehreren Ländern Platin-Auszeichnungen. Steve Lukather übernahm 1992 vollständig den Lead-Gesang, da die Band nach dem Abgang von Byron, dem nunmehr vierten Lead-Sänger seit Gründung, keinen neuen mehr suchen wollte.

Gitarrist und Sänger Steve Lukather bei der „Past to Present“-Tour 1990

1992–1998

Mit dem Tod von Jeff Porcaro im Jahr 1992 kurz vor der Veröffentlichung des Albums Kingdom of Desire (1992) geriet die Band in eine Krise. Nachdem man sich zum Weitermachen entschieden hatte, trat der Schlagzeuger Simon Phillips der Band bei und nahm unmittelbar im Anschluss an deren vierter Welt-Tournee teil.

1993 veröffentlichten Toto ihr erstes Live-Album Absolutely Live.

Im Herbst 1994, während einer Tourpause der Solo-Tournee von Gitarrist Steve Lukather mit seiner Band Los Lobotomys, trat Toto zum ersten Mal bei der Nokia Night of the Proms auf.

Es folgte das Album Tambu (1995) mit der Single I Will Remember, die in einigen europäischen Ländern mit Gold ausgezeichnet wurde sowie eine weitere Welt-Tournee 1996, nach der die Bandmitglieder für kurze Zeit und private Soloprojekte pausierten.

1996 begann Toto anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Band mit den Arbeiten an dem Jubiläumsalbum Toto XX, das 1998 veröffentlicht wurde.

1997 spielten Toto das erste Mal in Afrika. Die wenigen Konzerte in Südafrika waren ausverkauft und wurden von einem afrikanischen Chor begleitet.

1998–2008

Nachdem das Gründungsmitglied Bobby Kimball schon an dem Jubiläumsalbum teilweise mitgearbeitet hatte, trat er 1998 wieder der Band bei. 1999 folgte eine weitere Tournee durch Europa, Japan und erstmals seit sechs Jahren auch wieder durch die USA.

Die Band veröffentlichte 1999 das Musikalbum Mindfields und das Live-Album Livefields. 2000 wurden Toto, bzw. ihr Toningenieur Elliott Scheiner, erneut für einen Grammy nominiert: Mindfields als „Best Engineered Album, Non-Classical“ (deutsch: „Bestes aufgenommenes, nicht-klassisches Album hinsichtlich der Tontechnik“). Nach insgesamt zwei Jahren Tournee pausierte die Band erneut für zwei Jahre, um den Bandmitgliedern Zeit für eigene Soloprojekte zu geben.

Nach der Pause veröffentlichte Toto im Jahr 2002 das Album Through the Looking Glass, auf dem sie „die Lieblings-Songs der Bandmitglieder“ coverte (u. A. „Bodhisattva“ von Steely Dan und „While My Guitar Gently Weeps“ von den Beatles). Die folgende Jubiläums-Tournee zum 25-jährigen Bestehen führte durch Europa und Asien, wurde im Januar 2003 in Amsterdam aufgezeichnet und auf DVD veröffentlicht. Anschließend tourte die Band durch USA, erneut im Rahmen der Nokia Night of the Proms durch Europa und bis ins Jahr 2004 durch Asien und Südamerika.

Im Sommer 2005 trat der Keyboarder Greg Phillinganes der Band bei. Gemeinsam mit ihm, sowie den ehemaligen Mitgliedern Steve Porcaro und Joseph Williams, arbeitete Toto am Album Falling In Between, das im Februar 2006 erschien. Seit dem Frühjahr 2006 fand zudem eine mehrjährige Tournee durch Europa, Südostasien, die Vereinigten Staaten sowie, erstmals seit 13 Jahren wieder, durch Australien statt. Seit Anfang 2007 wurde dabei der an ALS erkrankte Mike Porcaro durch den Bassisten Leland Sklar vertreten. Im Rahmen der Tour wurden im März 2007 im Pariser Zénith Aufnahmen für eine Live-CD gemacht, die am 29. Oktober in Europa und am 23. November in Deutschland erschien. Am 14 März 2008 erschien nun auch eine Live-DVD des Konzerts die sich weltweit in den TOP 10 der Charts platzierte, so. u. a. in den deutschen Amazon Verkaufscharts auf Platz 1 (DVD Musik), offizielle deutsche DVD Musikcharts Platz 4 (KW 12.08), Schweden Platz 1, Frankreich Platz 2, Holland Platz 3, Norwegen Platz 4, Dänemark Platz 4, Finland Platz 5, Italien Platz 6, Australien Platz 9 und Japan Platz 9.

Im März 2008 absolvierten Toto eine ausverkaufte Tournee mit acht Konzerten in Japan. Bei diesen Konzerten trat Boz Scaggs (siehe Teil Geschichte) im Vorprogramm auf. Gründungsmitglied David Paich stand nach über 2 Jahren Bühnenabstinenz wieder mit der Band auf der Bühne, Ex-Sänger Joseph Williams trat als Gastmusiker auf. Steve Lukather und David Paich spielten dabei auch einige Songs bei Boz Scaggs, im Gegenzug kam Boz Scaggs mit seiner Band zur Zugabe von Toto mit auf die Bühne, und gemeinsam wurde „With a Little Help from My Friends“ von den Beatles als letzte Zugabe gespielt.

In einem Zeitungsinterview des Kölner Stadt-Anzeigers vom 26. Mai 2008 antwortete Steve Lukather auf den Einwand, dass Toto eine US-amerikanische Band sei: „Toto gibt es nicht mehr. Ich habe die Band gerade aufgelöst. Zu viele Urmitglieder sind nicht mehr dabei. Toto hat seine Identität verloren. Ich mache solo weiter.“ Steve Lukather bestätigte diese Meldung ebenfalls auf seiner offiziellen Homepage. Seit Mitte 2008 bestätigt Toto in einer offiziellen Erklärung auf ihrer Internetseite die Auflösung der Band.

2009 bis heute

Am 12. Oktober 2009 wurden die Gründungsmitglieder Totos in die Musicians Hall of Fame aufgenommen – mit Ausnahme von Bobby Kimball, da er als Sänger nicht als Musiker im Sinne der Hall of Fame gilt.

Am 27. Februar 2010 kündigte die Band auf ihrer Website an, dass sie zu Ehren ihres an ALS erkrankten Bassisten Mike Porcaro noch einmal für eine zweiwöchige Tour zusammenkommen würden. Neben Steve Lukather, Simon Phillips und David Paich waren bei der im Juli 2010 in Europa stattfindenden Tour auch die ausgeschiedenen Mitglieder Steve Porcaro und Joseph Williams wieder dabei. Als Gast spielte der Bassist Nathan East. Im November 2010 stellte Steve Lukather die aktuelle Situation der Band klar. Er erklärte, dass es kein neues Album mehr geben werde, die Band aber mit der Besetzung der 2010er Tour weiter live auftreten werde, soweit es die anderen Verpflichtungen der Bandmitglieder erlauben.

Im Sommer 2011 gingen Toto erneut in Europa und Asien auf Tour, bei der statt des erkrankten Mike Porcaro erneut Nathan East Bass spielte. Zudem kehrte Jenny Douglas, die bereits in den frühen 1990er Jahren Mitglied der Tourbesetzungen war, als Backgroundsängerin zurück.

Steve Lukather sagte im Januar 2012, dass Toto zum 35-jährigen Bestehen im Jahr 2013 eine größere Tour plane.

Name

Der Name Toto gibt nahezu seit Beginn der Bandgeschichte Anlass zu Spekulationen über seine Herkunft. Gerüchte, Ursprung des Bandnamens sei der bürgerliche Name Bobby Kimballs „Robert Toteaux“, sind jedoch falsch. Bobby Kimball wurde als Robert Troy Kimball am 29. März 1947 in Louisiana (USA) geboren.

Jeff Porcaro erklärte die richtige Entstehungsgeschichte in einem Interview von 1988. Er erklärte, dass die Band 1977 einen Namen suchte, und alle Bandmitglieder sich bis zum nächsten Tag einen solchen überlegen sollten. An jenem Abend lief der Film „Der Zauberer von Oz“ im Fernsehen und Jeff hörte den Namen „Toto“ (Dorothys Hund). Ihm gefiel der Name und so schlug er ihn am nächsten Tag der Band vor. Bassist David Hungate erklärte der Band, dass „toto“ bzw. „in toto“ im Lateinischen soviel heißt wie all umfassend und ein passender Name für eine Band sei, die sich nicht auf einen Musikstil festlegen wollte.

Auf seiner Homepage erklärte Steve Lukather anlässlich des mehr als 25-jährigen Bestehens der Band, dass der Name seinen Ursprung bei einem Eingeborenenstamm am Fuße des Himalayas hat, von dem Steve Lukather zur Zeit der Bandgründung hörte und fasziniert war. Auch diese Erklärung war lediglich ein Scherz, der auch auf der Toto-Homepage als solcher lanciert wurde.

Bandmitglieder

Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[11]
Toto
DE 8 xx.xx.1979 (… Wo.)
UK 37 31.03.1979 (5 Wo.)
US 9 xx.xx.1979
Hydra
DE 38 xx.xx.1980 (… Wo.)
US 37 xx.xx.1979
Turn Back
DE 39 xx.xx.1981 (… Wo.)
US 41 xx.xx.1981
TOTO IV
DE 12 xx.xx.1982 (… Wo.)
UK 4 26.02.1983 (30 Wo.)
US 4 xx.xx.1982
Isolation
DE 15 xx.xx.1983 (… Wo.)
CH 15 25.11.1984 (6 Wo.)
UK 67 17.11.1984 (2 Wo.)
US 42 xx.xx.1984
Fahrenheit
DE 24 xx.xx.1986 (… Wo.)
AT 26 01.10.1986 (2 Wo.)
CH 24 24.09.1986 (5 Wo.)
UK 99 20.09.1986 (1 Wo.)
US 54 xx.xx.1987
The Seventh One
DE 10 xx.xx.1988 (… Wo.)
AT 9 01.04.1988 (4 Wo.)
CH 4 21.02.1988 (11 Wo.)
UK 73 09.04.1988 (1 Wo.)
US 64 xx.xx.1988 (… Wo.)
Past To Present 1977–1990
DE 13 xx.xx.1990 (… Wo.)
AT 26 22.07.1990 (5 Wo.)
CH 8 15.07.1990 (12 Wo.)
US 153 01.09.1990
Kingdom Of Desire
DE 18 21.09.1992 (11 Wo.)
AT 37 01.11.1992 (2 Wo.)
CH 5 20.09.1992 (10 Wo.)
Absolutely Live
DE 76 25.10.1993 (4 Wo.)
Best Ballads
DE 31 06.02.1995 (11 Wo.)
AT 34 05.03.1995 (2 Wo.)
CH 32 19.02.1995 (6 Wo.)
Tambu
DE 36 30.10.1995 (7 Wo.)
AT 40 05.11.1995 (5 Wo.)
CH 22 22.10.1995 (8 Wo.)
Greatest Hits
DE 63 13.01.1997 (6 Wo.)
AT 49 09.02.1994 (1 Wo.)
XX (1977–1997)
DE 50 08.06.1998 (3 Wo.)
Mind Fields
DE 14 22.03.1999 (7 Wo.)
AT 3 15.02.1989 (20 Wo.)
CH 10 14.03.1999 (9 Wo.)
US 22 13.03.1999 (10 Wo.)
Live Fields
DE 57 18.10.1999 (3 Wo.)
The Very Best Of
CH 82 03.11.2002 (2 Wo.)
Through The Looking Glass
DE 22 28.10.2002 (3 Wo.)
AT 51 27.10.2002 (2 Wo.)
CH 14 27.10.2002 (5 Wo.)
Falling In Between
DE 13 27.02.2006 (6 Wo.)
AT 53 24.02.2006 (4 Wo.)
CH 12 26.02.2006 (6 Wo.)
Falling In Between – Live
DE 49 31.03.2008 (2 Wo.)
Singles[12]
Hold The Line
DE 23 26.03.1979 (11 Wo.)
UK 14 10.02.1979 (11 Wo.)
US 5 13.01.1979 (21 Wo.)
I´ll Supply The Love
US 45 31.03.1979 (9 Wo.)
Georgy Porgy
US 48 02.06.1979 (10 Wo.)
99
US 26 15.03.1980 (17 Wo.)
Rosanna
DE 24 19.07.1982 (19 Wo.)
AT 11 15.07.1982 (10 Wo.)
CH 3 30.05.1982 (10 Wo.)
UK 12 02.04.1983 (9 Wo.)
US 2 17.04.1982 (23 Wo.)
Africa
DE 14 20.09.1982 (24 Wo.)
AT 7 01.11.1982 (10 Wo.)
CH 6 31.10.1982 (6 Wo.)
UK 3 29.01.1983 (11 Wo.)
US 1 30.10.1982 (21 Wo.)
Make Believe
DE 70 14.03.1983 (1 Wo.)
US 30 07.08.1982 (13 Wo.)
I Won’t Hold You Back
UK 37 18.06.1983 (5 Wo.)
US 10 12.03.1983 (17 Wo.)
Waiting For Your Love
US 73 02.07.1983 (6 Wo.)
Stranger In Town
UK 100 12.01.1985 (1 Wo.)
US 30 27.10.1984 (15 Wo.)
Holyanna
US 71 09.02.1985 (5 Wo.)
I’ll Be Over You
US 11 30.08.1986 (23 Wo.)
Without Your Love
US 38 27.12.1986 (11 Wo.)
Stop Loving You
UK 96 19.03.1988 (2 Wo.)
Pamela
US 22 07.05.1988 (19 Wo.)
Africa / Can You Hear What I’m Saying
UK 80 22.09.1990 (2 Wo.)
Don’t Chain My Heart
CH 38 04.10.1992 (1 Wo.)
I Will Remember
DE 82 23.10.1995 (7 Wo.)
UK 64 18.11.1995 (1 Wo.)
Goin’ Home
DE 99 15.06.1998 (2 Wo.)
DVDs
Live In Amsterdam
DE 50 03.10.2003 (1 Wo.)
Name Instrument/Gesang Zeitraum
Steve Lukather* Gitarre, Gesang seit 1977
David Paich* Keyboard, Gesang seit 1977
Jeff Porcaro* Schlagzeug 1977 bis 1992 (†)
Bobby Kimball* Gesang 1977 bis 1984, 1998 bis 2008
David Hungate* Bass 1977 bis 1982
Steve Porcaro* Keyboard, Gesang 1977 bis 1989, seit 2010
Mike Porcaro Bass seit 1982
Fergie Frederiksen Gesang 1984 bis 1985
Joseph Williams Gesang 1986 bis 1989, seit 2010
Jean-Michel Byron Gesang 1989 bis 1990
Simon Phillips Schlagzeug seit 1992
Greg Phillinganes Keyboard, Gesang 2005 bis 2008

* Gründungsmitglied

Steve Lukather (links) und Bobby Kimball

Bobby Kimball 
Bobby Kimball war Gründungsmitglied und wichtigster Sänger von Toto. Aufgrund von Drogenproblemen schied er 1984 aus der Band aus. Seine markante Stimme war bis dahin kennzeichnend für viele Lieder von Toto. Zwischenzeitlich war er für Frank Farians Far Corporation aktiv. Nachdem er 1998 an dem Jubiläumsalbum zum 20-jährigen Bandbestehen mitgearbeitet und seine Drogenprobleme überwunden hatte, trat er 1999 nach 15-jähriger Abwesenheit offiziell wieder der Band bei.
Steve Lukather 
Steve Lukather ist Gründungsmitglied, Gitarrist und Sänger von Toto. Bei Toto übernahm er immer wieder – insbesondere während der Abwesenheit von Bobby Kimball – die erste Stimme der Band.
Neben seinem Hauptengagement bei Toto ist Lukather bei einigen anderen Musikprojekten aktiv. So gründete er im Jahr 1985 zusammen mit David Garfield die Band Los Lobotomys und veröffentlichte bislang fünf Solo-Alben. Für sein Instrumental-Album No Substitutions erhielt er im Jahr 2002 einen Grammy in der Kategorie „Best Pop Instrumental Album for solo artists, duos or groups“ (deutsch: „Bestes Pop-Instrumental-Album eines Solo-Künstlers, Duos oder einer Musikgruppe“). Daneben arbeitet er seit einigen Jahren auch mit Derek Sherinian (ehemaliger Keyboarder u. a. von Alice Cooper und Dream Theater, z. Z. Tourmusiker bei Billy Idol) zusammen. Gemeinsam mit Schlagzeuger Phillips und anderen Gastmusikern wird unter Sherinians Namen (zuletzt „Mythology“, InsideOutMusic, 2004) zumeist hochkomplexer, instrumentaler Progrock angeboten.
David Paich 
David Paich ist Gründungsmitglied, Keyboarder und mit Steve Lukather aktivster Komponist der Band. In den frühen Jahren war er auch ein sehr aktiver Sänger, zum Beispiel sang er das Lied Africa, später sang er jedoch nur noch Balladen, wie Spiritual Man auf dem letzten Album Falling In Between. Neben Liedern wie Rosanna, Stranger in Town, und vielen mehr, schrieb und produzierte er den Toto-Soundtrack zu dem Film „Dune“ von David Lynch. Nachdem mit Greg Phillinganes wieder ein zweiter Keyboarder (und Sänger) in der Band war, trat Paich aus familiären Gründen etwas kürzer und verzichtete auf alle Konzertauftritte außerhalb der USA. Im Studio war er jedoch immer noch für Toto sehr aktiv. Bei der Tour durch Europa im Juli 2010 war er wieder mit dabei.

Jeff Porcaro, 1986

Jeff Porcaro 
Jeff Porcaro war Gründungsmitglied und Schlagzeuger von Toto. Er war schon in jungen Jahren ein begehrter Studiomusiker. Bekannt wurde Porcaro vor allem durch den so genannten Rosanna-Halftime-Shuffle-Groove, den er für Rosanna erstellte. Diese spezielle Art des Shuffle-Groove setzt sich aus zwei Liedern zusammen, die Porcaro miteinander verband und somit eine eigene Art des Shuffle kreierte.
1992 erlitt Porcaro bei der Gartenarbeit einen Kreislaufzusammenbruch, weil er auf ein von ihm eingesetztes Insekten-Pestizid stark allergisch reagierte. Obwohl er sofort medizinisch versorgt wurde, verstarb er noch am selben Tag im Krankenhaus aufgrund eines Herzstillstands, der als Folge seines anaphylaktischen Schocks eintrat. Dieser Verlust stürzte Toto in eine schwere Krise und führte beinahe zur Auflösung der Band. Seine Nachfolge trat noch im selben Jahr Simon Phillips an.
Steve Porcaro 
Steve Porcaro ist Gründungsmitglied und bis zu seinem Ausscheiden neben David Paich zweiter Keyboarder. 1988 verließ der jüngere Bruder von Jeff Porcaro die Band, wirkte jedoch auch auf allen nachfolgenden Studioalben der Band mit. Nach seinem Ausscheiden entwickelte sich Porcaro zu einem der gefragtesten Keyboarder von Los Angeles. Zudem schrieb Porcaro zu zahlreichen Filmen die Filmmusik. Seit der Europatour 2010 ist er wieder Mitglied der Band.
David Hungate 
David Hungate war Gründungsmitglied und erster Bassist der Band. Er stieg am Höhepunkt des Erfolgs dieser Band 1982 aus privaten Gründen nach dem großen Erfolg des Albums Toto IV vor der bevorstehenden Tournee aus und arbeite fortan als Session-Musiker.
Mike Porcaro 
Mike Porcaro war der zweite Bassist der Band. Der dritte Porcaro-Bruder kam 1982 als Nachfolger von David Hungate in die Band. Seit 2006 hat er zunächst wegen einer Handverletzung und später wegen einer ALS-Erkrankung nicht mehr mit der Band zusammengearbeitet.
Fergie Frederiksen 
Fergie Frederiksen übernahm nach Kimballs Ausstieg dessen Rolle und sang dessen Lieder. Bei den Aufnahmen zum Isolation-Album sang er mit seiner markanten Stimme unter anderem den Song Endless. Aufgrund von Differenzen bezüglich der weiteren musikalischen Entwicklung der Band blieb er nur für ein Jahr in der Band. 2007 war er im Rahmen der Falling In Between-Tournee bei einigen Konzerten als Gastmusiker dabei.
Joseph Williams 
Joseph Williams kam als Nachfolger von Fergie Frederiksen in die Band und arbeitete an den beiden Alben Fahrenheit und The Seventh One mit. Nach der Tournee 1988 verließ er die Band wieder, da seine Stimme die Strapazen einer Toto-üblichen, langen Tour nicht vertrug. Trotz seines Ausscheidens arbeitete er auch später noch mit der Band zusammen, beispielsweise auf dem letzten Album Falling In Between. Seit der Europatour 2010 ist er wieder der Leadsänger der Band.
Jean-Michel Byron 
Jean-Michel Byron wurde 1989 von der damaligen Plattenfirma Sony als neuer Leadsänger eingesetzt. Jedoch baten ihn die anderen Bandmitglieder nach nur einem Album und einer kurzen Tournee, Toto wieder zu verlassen, da seine Stimme und seine Live-Performances nicht dem Stil der Band entsprachen.
Simon Phillips 
Simon Phillips ist ein britischer Schlagzeuger, der 1992 als Nachfolger des verstorbenen Jeff Porcaro der Band beitrat. Zuvor hatte Phillips bereits mit Künstlern wie Asia, Peter Gabriel, Mick Jagger, Mike Oldfield, Gary Moore und The Who (auch mit Pete Townshend solo) zusammengearbeitet.
Greg Phillinganes 
Greg Phillinganes war von 2005 bis 2008 zweiter Keyboarder bei Toto und ersetzte, wenn nötig, David Paich bei Auftritten, insbesondere in Europa. Er hatte eine ähnliche Stimme wie David Paich und sang dessen Parts, z. B. in „Africa“, aber auch neue Titel. Schon von zahlreichen gemeinsamen Aufnahmen in den 1980er Jahren (u. a. für Michael Jackson) waren Phillinganes und Toto sich bekannt.

Außerdem arbeiteten einige andere Musiker an verschiedenen Alben mit. So arbeitete Lenny Castro, meist mit Joe Porcaro, dem Vater von Jeff, Mike und Steve Porcaro an Liedern wie Africa, It`s a Feeling oder Good for you mit. Weitere gelegentliche Mitglieder waren Timothy B. Schmit (Background-Sänger), Paulinho da Costa (Congas/Percussion), Michael Fisher (Percussion), Jenny Douglas-McRae (Gesang), Tom Kelly (Background-Gesang), Jon Anderson (Sänger der Gruppe Yes) und viele mehr. Als Gastmusiker spielte Miles Davis den Titel Don’t Stop Me Now auf dem Album Fahrenheit mit ein.

Diskografie

Studioalben

  • 1978: Toto (Platin)
  • 1979: Hydra (Gold-Schallplatte)
  • 1981: Turn Back
  • 1982: Toto IV (doppelt Platin)
  • 1984: Isolation (Gold)
  • 1986: Fahrenheit (Gold)
  • 1988: The Seventh One (Platin)
  • 1992: Kingdom of Desire
  • 1995: Tambu (Gold)
  • 1999: Mindfields
  • 2002: Through the Looking Glass
  • 2006: Falling In Between

Kompilationen

  • 1990: Past To Present 1977–1990
  • 1996: Best Ballads
  • 1998: Toto XX (1977–1997)
  • 2000: Hold The Line – Best (Sony/Zounds – digital remastered, CD-Text)
  • 2002: Greatest Hits… and more
  • 2003: Love Songs
  • 2004: The Essential
  • 2011: In The Blink Of An Eye

Filmmusik- und Cover-Alben

  • 1984: Dune (Soundtrack zum Film „Der Wüstenplanet“) (Gold)
  • 2002: Through The Looking Glass (Coveralbum)

Live-Alben

Tonträger:

  • 1993: Absolutely Live
  • 1999: Livefields
  • 2003: Live In Amsterdam
  • 2007: Falling in Between Live

Bild- und Tonträger:

  • 2002: Greatest Hits Live …And More (DVD)
  • 2003: Live In Amsterdam (HD-DVD)
  • 2007: Falling in Between Live (DVD)

Auszeichnungen

Jahr Org. Award Titel
1983 Grammy Award Album Of The Year Toto IV
1983 Grammy Award Best Engineered Recording, Non-Classical Toto IV
1983 Grammy Award Record Of The Year Rosanna
1983 Grammy Award Best Instrumental Arrangement Accompanying Vocals Rosanna
1983 Grammy Award Best Vocal Arrangement For Two Or More Voices Rosanna
1983 Grammy Award Producer Of The Year
2009 Musicians Hall of Fame

Nominierungen

Jahr Org. Award Titel
1979 Grammy Award Best New Artist Toto
1997 Grammy Award Best Engineered Recording, Non-Classical Tambu
2000 Grammy Award Best Engineered Recording, Non-Classical Mindfields

Trivia

  • Toto waren unter anderem in der US-amerikanischen Sitcom Scrubs und den Trickfilmserien Family Guy und South Park zu hören bzw. zu sehen.
  • Die Toto-Mitglieder sind einige der Hauptcharaktere der zehnteiligen Videoserie „Yacht Rock“, in der es um den sogenannten Smooth Rock der 1980er Jahre wie z. B. Michael McDonald, Hall & Oates, Steely Dan, Michael Jackson, Kenny Loggins und weitere geht.
  • Bei der Entstehung des meistverkauften Albums der Tonträgergeschichte „Thriller“ von Michael Jackson waren einige Mitglieder der Band maßgeblich beteiligt. Steve Porcaro schrieb den Hit „Human Nature“ für Michael Jackson.
  • Von den Mitgliedern der Band wurde mehrfach dementiert, dass der Hit Rosanna der Schauspielerin Rosanna Arquette gewidmet sei, die mit Steve Porcaro liiert war, als David Paich den Song schrieb. Vielmehr habe man ihren Vornamen für den ansonsten bereits fertig geschriebenen Song „einfach genommen“, weil er gut als Titel und für den Refrain passte..
  • Sowohl der Songtext als auch das Musikvideo von Stranger in Town beziehen sich auf den Roman Whistle Down the Wind der englischen Autorin Mary Hayley Bell, der 1961 von Bryan Forbes verfilmt und Mitte der 1990er Jahre von Andrew Lloyd Webber und Jim Steinman zum Musical umarrangiert wurde.
  • In einem Interview mit dem Magazin „Guitar for the Practicing Musician“ (Ausgabe September 1993) sagte Eddie van Halen über die Band: „To me Toto as a band are collectively the best musicians on the planet“ (übersetzt: „Für mich sind Toto als gemeinsame Band die besten Musiker auf dem Planeten“).