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ERIC BURDON….

Eric Victor Burdon

Eric Victor Burdon (* 11. Mai 1941 in Newcastle upon Tyne, England) ist ein britischer Rock-Musiker. Er war Sänger der Bands The Animals und War.

Burdon war 1962 in Newcastle Gründungsmitglied der Animals. Ab 1966 nannte sich die Band Eric Burdon and the Animals oder auch The New Animals. 1970 schloss sich Burdon der Funk/Soul-Combo War aus der San Francisco Bay-Area an, verließ die Band jedoch bereits 1971 und begann eine Solo-Karriere.

1976 und 1983 gab es kurzzeitige Wiedervereinigungen der Animals.

Im Laufe der Jahre spielte Burdon einige kleinere Rollen in (unter anderem auch deutschen) Filmen.

 

Biografie

1958 bis 1971

Burdons erste Band war 1958 The Pagan Jazz, wo er mit John Steel zusammenspielte. In den folgenden Jahren wechselten beide mehrmals die Band. 1961 sang Burdon auch für Alexis Korner und schloss sich dann Blues Incorporated an, wo er auf Alan Price traf.

Im Jahr darauf gründeten sie gemeinsam die Alan Price Rhythm & Blues Combo, aus der 1964 die Animals wurden. Es folgte die erfolgreichste Zeit in Burdons Karriere mit dem Nummer-eins-Hit House of the Rising Sun und mehreren weiteren Top-10-Hits. Nach der Trennung von Alan Price übernahm er die Führungsrolle in der Band und 1966 veröffentlichte die Band erstmals als Eric Burdon and the Animals die Single See See Rider, die die letzte der ursprünglichen Animals wurde.

Nachdem drei Mitglieder die Band verlassen hatten nahm Burdon sein erstes Soloalbum mit dem Titel Eric Is Here auf. Es enthielt den Song Help Me Girl, der in dem Film Die Platinbande verwendet wurde und sein erster Solohit war. Allerdings wurde er bei den Aufnahmen vom verbliebenen Schlagzeuger Barry Jenkins und weiteren Studiomusikern unterstützt, die auch unter dem Namen The Animals geführt wurden. Eine richtige Band mit fester Besetzung gab es wieder ab Ende 1966 und bis 1969 hatten sie als Eric Burdon and the Animals, teilweise auch als Eric Burdon and the New Animals bezeichnet, noch einige Hits, der bekannteste ist San Franciscan Nights aus dem Jahr 1967, Rückseite dieser Single war in Deutschland Good Times. Im gleichen Jahr (1967) wurde eine Single in GB von der Firma MGM veröffentlicht Good Times (MGM 1344), auf deren Rückseite eine weitere Filmmelodie veröffentlicht wurde: Ain’t that so aus dem Film Stranger In The House.

Nach dem endgültigen Ende der Animals wollte der Sänger wieder solo weitermachen, fand aber nicht die Unterstützung eines Labels oder eines Produzenten. Auf dem Newport-Festival im März 1969 lernt er Lee Oskar von der Funk-Band Nightshift kennen. Er und die Band schlossen sich zusammen benannten sich in Eric Burdon & War um. Es folgte eine erfolgreiche Tournee, die im Juli 1969 vom Kritiker des New Musical Express mit „Die beste Live-Band, die ich jemals gesehen habe“ kommentiert wurde. Danach veröffentlichten sie das Erfolgsalbum Eric Burdon Declares “War” und mit The Black-Man’s Burdon noch eine zweite gemeinsame Platte, aber nach einem Asthmaanfall auf der Europatournee 1971 setzt die Band die Auftritte und schließlich auch die Karriere ohne Burdon fort. Einige gemeinsame Aufnahmen, die sie bereits gemacht hatten, erschienen noch im selben Jahr auf dem Album mit dem Titel Guilty!, das aber eigentlich als Gemeinschaftswerk von Burdon und Jimmy Witherspoon veröffentlicht wurde. Danach wurde es erst einmal ruhiger um den Sänger.

1973 bis heute

Erst ab Mitte 1973 gab er wieder Konzerte mit Gitarrist Aalon Butler, Drummer Alvin Taylor und Bassist Randy Rice. Durch Auftritte in kleineren Hallen oder auf Festivals arbeitete er sich wieder ins Rampenlicht zurück. 1974 wurde das Album Sun Secrets unter dem Namen The Eric Burdon Band veröffentlicht. Mit diesem und dem nächsten Album Stop (1975) schaffte er es in die amerikanischen Album-Charts.

Im selben Jahr schloss er sich auch noch einmal mit seinen Kollegen von der Ursprungsbesetzung der Animals zusammen und 1977 erschien mit Before We Were So Rudely Interrupted nochmals ein gemeinsames Album, ebenso wie eine Kompilation aus unveröffentlichten Aufnahmen und B-Seiten aus seiner Zeit mit War.

1977 zog Burdon mit seiner Frau Rosie Marks und seiner Tochter Mirage nach Deutschland. Es entstand das Rockalbum Survivor, das er unter anderem mit Alexis Korner, Frank Diez und Zoot Money als Begleitmusiker aufnahm. Nach der Veröffentlichung tourte er durch Holland und lernte durch seine Musikerkollegen Udo Lindenberg kennen, mit dem er auf eine Deutschlandtournee ging. 1980 veröffentlichte er gleich zwei Alben, das Soloalbum Darkness, Darkness und The Last Drive als Projekt mit anderen Musikern, unter anderem mit Bertram Engel von Lindenbergs Panikorchester, Frank Diez und Jean-Jacques Kravetz, unter dem Namen Eric Burdon’s Fire Department.

Nachdem ihn zuvor schauspielerische Ambitionen zu einigen kleineren Filmauftritten gebracht hatten, übernahm Burdon 1981 die Hauptrolle in Christel Buschmanns Film Comeback, in der es um die Rückkehr eines ehemaligen Rockstars geht. Im Jahr darauf wurde er zusammen mit dem gleichnamigen Album herausgebracht. Es folgte eine erfolgreiche Welttournee mit einer neu zusammengestellten Eric Burdon Band. Nach der Tour wurde das Album Power Company fertiggestellt und veröffentlicht.

Kurz darauf folgte die zweite Wiedervereinigung der Animals mit einem weiteren kommerziell erfolgreichen Album. Am 7. September fand das erste Animals-Konzert seit Jahren im Mid-Hudson Civic Center in New York statt. Dieses und andere Konzerte wurden mitgeschnitten. Das Silvester-Konzert 1983 wurde im Londoner Wembley-Stadion aufgenommen und 1984 unter dem Namen Rip it to Shreds – Greatest Hits Live veröffentlicht. Die Band ging wieder auseinander, bevor sie ein zweites Album aufnehmen konnte, diesmal endgültig.

Die kommenden Jahre verliefen ruhiger für Burdon. Nach einigen Konzerten veröffentlichte er 1986 seine Autobiografie I Used to Be an Animal (deutsch Am Anfang war es tierisch…). Zwei Jahre später wurde auch ein Album mit diesem Titel veröffentlicht.

Nachdem er 1990/91 mit Robby Krieger auf Tour gegangen war, lernte Burdon 1992 Brian Auger kennen. Mit ihm formte er eine neue gemeinsame Band, brachte das Doppel-Live-Album Access All Areas (1993) heraus und war bis Ende 1994 auf Tour. Dann gab er Konzerte unter dem Namen Eric Burdon’s I Band. Diese trennte sich Ende 1997. Er stellte wieder eine völlig andere Band zusammen, Eric Burdon & the New Animals. Diese hielt bis 2002. Zwischendrin wurde seine zweite Autobiografie Don’t Let Me Be Misunderstood veröffentlicht. 2003 bis 2005 tourte er weltweit als Eric Burdon & The Animals.

2004 veröffentlichte er sein Studioalbum My Secret Life, 2005 das Live-Album Athens Traffic Live und anschließend im Januar 2006 das Album Soul of a Man. Zur selben Zeit stellte er eine neue Band zusammen. Mit dieser tourte er danach mit wechselnden Mitgliedern. Am 21. April 2008 trat Eric Burdon auch noch einmal mit War in der Royal Albert Hall, London, auf. Allerdings hatte die Band nicht mehr dieselbe Besetzung wie Anfang der 70er.

Vom renommierten Magazin Rolling Stone wurde Eric Burdon 2008 in die Liste der besten Sänger und Sängerinnen aller Zeiten auf Platz 57 aufgenommen.

Sonstiges

  • Eric Burdon war mit Jimi Hendrix befreundet; er war die vorletzte Person, die Hendrix vor seinem Tod in Monika Dannemanns Londoner Hotelzimmer sah.
  • Seine Songs waren u. a. in Großproduktionen wie Casino (1995) (mit Robert De Niro) und Boogie Nights (mit Burt Reynolds) zu hören.
  • Burdon war von 1967 bis 1978 zweimal verheiratet.
  • Am 27. Februar 2008 hat Universal in den USA sechs unveröffentlichte Alben von Burdon herausgebracht.

Diskografie

Alben

mit den Animals (bis 1966)

  • The Animals (1964 – UK: #6, US: #7)
  • The Animals on Tour (1965 – US: #99)
  • Animal Tracks (1965 – UK: #6 – US: #57)
  • In the Beginning (Livealbum, 1965)
  • Animalization (1966 – US: #20)
  • Animalisms (1966 – UK: #4)
  • Animalism (1966 – US: #33)

Eric Burdon and the Animals

  • Eric Is Here (Eric Burdon, mit Studiomusikern, 1967 – US: #147)
  • Winds of Change (1967 – US: #42)
  • Every One of Us (1968)
  • The Twain Shall Meet (1968 – US: #78)
  • Love Is (Doppelalbum, 1968)

Eric Burdon & War

  • Eric Burdon Declares “War” (1970 – US: #18)
  • The Black Man’s Burdon (1970 – US: #80)

Veröffentlichungen ab 1971

  • Guilty! (Eric Burdon & Jimmy Witherspoon, 1971)
  • Sun Secrets (1974 – US: #51)
  • Stop (1975 – US: #171)
  • Love Is All Around (Eric Burdon & War, Kompilation, 1976 – US: #140)
  • Before We Were So Rudely Interrupted (The Animals, 1977, erste Wiedervereinigung – US: 70, NL: 24)
  • Survivor (1977)
  • Darkness, Darkness (1980)
  • The Last Drive (1980)
  • Comeback (1982 Soundtrack-LP mit 10 Titeln, 1994 als “The Comeback Soundtrack” mit 27 Titeln neu aufgelegt)
  • Ark (The Animals, 1983, zweite Wiedervereinigung – US: 66)
  • Power Company (1983)
  • I Used to Be an Animal (1988)
  • Wicked Man (1988)
  • Access All Areas (mit der Brian Auger Band, Livealbum, 1993)
  • Lost Within the Halls of Fame (1995)
  • Live at the Roxy (1998)
  • American Dream (1999)
  • Live in Seattle 2002 (2002)
  • My Secret Life (2004 – DE: #93)
  • Athens Traffic Live (2005) (Live-Album)
  • Soul of a Man (2006 – DE: #43)

Weitere erfolgreiche Kompilationen / Best-of-Alben

  • The Best of the Animals (1966 – US: #6)
  • The Most of the Animals (1966 – UK: #4)
  • The Greatest of Eric Burdon & the Animals, Vol. II (1967 – US: #71)
  • The Most of the Animals (1971 – UK: #18)
  • The Best of the Animals (Doppelalbum, 1973 – US: #188)
  • Rip It to Shreds: Their Greatest Hits Live (The Animals, 1984 – US: #193)

Singles

siehe auch The Animals / War

  • Help Me Girl (1966 – UK: #14 – US: #29)
  • When I Was Young (Eric Burdon & the Animals, 1967 – DE: 31 – UK: #31 – US: #15)
  • Good Times (Eric Burdon & the Animals, 1967 – UK: #20)
  • San Franciscan Nights (Eric Burdon & the Animals, 1967 – DE: 20 – UK: #7 – US: #9)
  • Anything (Eric Burdon & the Animals, 1968 – US: #80)
  • Sky Pilot (Eric Burdon & the Animals, 1968 – UK: #40 – US: #14)
  • Monterey (Eric Burdon & the Animals, 1968 – US: #15)
  • White Houses (Eric Burdon & the Animals, 1968 – US: #67)
  • Ring of Fire (Eric Burdon & the Animals, 1969 – DE: #19 – UK: #35)
  • Good Times (1988 – DE: #53)

DVDs/VHS

  • Finally (1991) (Dokumentation)
  • Live at the Coachhouse (1999)
  • The Eric Burdon Band Live (2000)
  • Yes, You Can Go Home – On the Road with Eric Burdon & the Animals (2003)
  • Live at the Venture Beach California (2008) (mit Robby Krieger)

Filmografie

  • Little Red Riding Hood (1965)
  • Monterey Pop (1968)
  • Gibby Westgermany (1980) Nebenrolle
  • 1982: Comeback
  • The Doors (1991)
  • Schnee in der Neujahrsnacht (1999)
  • The Blue Hour

Bücher

  • 1966: Wild Animals
  • 1986: I Used to Be an Animal, but I’m Alright Now (Am Anfang war es tierisch, 1988) – Autobiografie
  • 1989: The Last Poet
  • 2001: Don’t Let Me Be Misunderstood (My Secret Life, 2004) – Autobiografie

Rolling Stones

Rolling Stones

1961–1967

Ende 1961 trafen sich Mick Jagger und Keith Richards auf dem Bahnsteig in Dartford in der Grafschaft Kent. Jagger war auf dem Weg zur London School of Economics und wartete auf den Zug nach London. Richards wollte ebenfalls nach London, zum Sidcup Art College. Die beiden kannten sich aus früheren Schuljahren. Jagger trug Schallplatten vonChuck Berry und Muddy Waters unter dem Arm und sie stellten fest, dass sie die Begeisterung für diese Künstler teilten. Sie verabredeten sich, um Musik zu hören und Rock ’n’ Roll und Blues zu spielen.

Rolling Stones '60

Mit ihrer ersten gemeinsamen Band übten sie in den Hinterzimmern der elterlichen Wohnungen und nannten sich „Little Boy Blue and the Blue Boys“. Einer der Blue Boys war Dick Taylor, der später Mitbegründer der Band The Pretty Things war.

Im März 1962 besuchten Mick Jagger und Keith Richards erstmals einen Jazzclub inEaling, in dem der Bluesmusiker Alexis Korner mit seiner Band Blues Incorporatedauftrat. Am 7. April 1962 jammten sie auf der Bühne des Jazz-Clubs in Ealing mit Alexis Korner. Über Korner lernten sie den aus Cheltenham stammenden Gitarristen Brian Joneskennen, der sich damals Elmo Lewis nannte.

Brian Jones fiel als Gitarrist besonders durch seine Bottleneck-Technik auf. Im Juni 1962 bemühte er sich intensiv darum, zusammen mit dem Pianisten Ian Stewart eine eigene Band zu gründen. Er sprach mit Mick Jagger, der Interesse bekundete, in die Band einzusteigen, sofern seine Freunde aus Dartford Keith Richards und Dick Taylor auch dabei wären. Dagegen gab es keine Einwände, so dass sie sich daran machten, ein Repertoire von R&B-Songs einzuüben.

Folgt man den Ausführungen des ehemaligen Rolling-Stones-Bassisten Bill Wyman, so hatte Brian Jones sich beim Bandnamen Rolling Stones von der Zeile “I’m a rollin’ stone” im Muddy-Waters-Blues Mannish Boy aus dem Jahr 1956 inspirieren lassen. Keith Richards dagegen führt die Wahl des Namens auf das ebenfalls von Muddy Waters aufgenommene Stück Rollin’ Stone zurück. Die in den beiden Liedern verwendete Allegorie wiederum lässt sich auf das englische Sprichwort “A rolling stone gathers no moss.” beziehen.

Alexis Korners Blues Incorporated spielten inzwischen zweimal wöchentlich im Londoner Marquee Club. Aufgrund eines Aufnahmetermins bei der BBC mussten sie einen für Donnerstag, den 12. Juli 1962 vereinbarten Auftritt absagen. Als Ersatz vermittelte Alexis Korner die Band um Brian Jones. In der Besetzung Mick Jagger, Keith Richards, Brian Jones, Dick Taylor, Ian Stewart und Tony Chapman kamen die Rolling Stones deshalb an diesem Abend zu ihrem ersten Auftritt im Marquee Club.

Dick Taylor verließ Ende 1962 die Rolling Stones und wurde durch den Bassisten Bill Wyman ersetzt. Auch der Schlagzeuger Tony Chapman schied aus. Im Januar 1963 nahm Charlie Watts, den Jones, Jagger und Richards bereits als Mitglied von Alexis Korners Blues Incorporated kannten, die Stelle des Schlagzeugers bei den Rolling Stones ein. Den ersten Auftritt in dieser Formation hatten die Stones am 14. Januar 1963 im Flamingo Jazz Club in Soho. Inzwischen nannten sie sich The Rolling Stones.

Der erste Manager der Stones, Giorgio Gomelsky, ließ die Gruppe in seinem Crawdaddy Club auftreten, der für die nächsten acht Monate zu ihrer Basis wurde. Andrew Loog Oldham, der ehemalige Pressesprecher der Beatles, verschaffte der Band einen Schallplattenvertrag beiDecca und wurde ihr neuer Manager. Noch vor der Veröffentlichung der ersten Single Come On, einer Komposition von Chuck Berry, am 7. Juni 1963, sorgte Oldham dafür, dass Ian Stewart nicht länger Mitglied der Band blieb. Als Pianist und Roadie blieb Ian Stewart den Stones aber bis zu seinem Tod im Jahr 1985 erhalten. Andrew Loog Oldham wollte die Stones als „böse“ Version der Beatles aufbauen und stilisierte sie anfangs als „Droogs“, jugendliche Kriminelle aus Anthony Burgess’ Roman A Clockwork Orange.

Nach einem Treffen mit John Lennon und Paul McCartney, die zu einem Stones-Auftritt im Crawdaddy Club in Richmond kamen, überließen diese den Stones ihre Komposition I Wanna Be Your Man. Dieses Stück erschien am 1. November 1963 als zweite Single der Rolling Stones. Am 17. Januar 1964 wurde die EP The Rolling Stones veröffentlicht.

Not Fade Away, eine Komposition von Norman Petty und Buddy Holly, war die nächste Single. Sie wurde am 21. Februar 1964 in Großbritannien herausgebracht. Not Fade Away war auch die erste Veröffentlichung (9. März 1964) der Stones in den USA.

Die erste Langspielplatte The Rolling Stones wurde am 16. April 1964 herausgegeben. In den USA erschien die LP unter dem Titel England’s Newest Hitmakers am 30. Mai 1964.

Vom 6. bis 20. Juni 1964 absolvierten die Stones ihre erste USA-Tournee und nahmen auch erstmals Songs in den Chess-Studios in Chicago auf. Zum Tourneestart wurde in den USA die Eigenkomposition Tell Me als Single veröffentlicht. Jagger und Richards benutzten als Autoren dafür erstmals die Pseudonyme Nanker Phelge.

Mit der am 26. Juni 1964 veröffentlichten Single It’s All Over Now gelangten die Stones erstmals in Großbritannien an die Spitze der Hitparade. Eine weitere EP erschien am 14. August 1964 unter dem Titel Five by Five mit folgenden Stücken: If You Need MeEmpty Heart,Confessin the Blues2120 South Michigan Avenue (benannt nach der Adresse von Chess Records in Chicago) und Around and Around. In Großbritannien gab es für diese EP 200.000 Vorbestellungen.

Zu Beginn ihrer Karriere konzentrierten Mick Jagger und Keith Richards ihre musikalische Tätigkeit hauptsächlich auf Bühnen-Auftritte, um ihren Bekanntheitsgrad zu steigern. So bedienten sich die Rolling Stones vornehmlich aus dem Repertoire US-amerikanischer Bluesmusiker wie Muddy Waters, Howlin’ Wolf, Willie Dixon, Robert Johnson, John Lee Hooker und Chuck Berry. Aus Gründen der Vermarktung wurden Jagger und Richards von Oldham angehalten, vermehrt eigene Lieder zu verfassen. Anfangs komponierten Jagger und Richards fast ausschließlich Balladen wie As Tears Go By, das, von Marianne Faithfull gesungen, Mitte 1964 zu einem Top-10-Hit in Großbritannien wurde. Dieses Stück wurde 1965 unter dem Titel Con le mie lacrime von den Stones auch auf italienisch eingespielt und in Italien veröffentlicht.

Die nächste Single, das Bluesstück Little Red Rooster, war eine Coverversion und stammte im Original von Willie Dixon. Es ist geprägt durch das Spiel von Brian Jones auf der Slide-Gitarre und Mick Jaggers Mundharmonika.

Ihr erstes selbstverfasstes Lied, das in England die Hitparade anführte, war die am 26. Februar 1965 veröffentlichte Single The Last Time, die sich allerdings nahe an den Gospel This May Be the Last Time anlehnt, der zuerst 1954 von The Staple Singers aufgenommen wurde und später (1957) ein großer Hit der Blind Boys of Alabama war. Es folgte (I Can’t Get No) Satisfaction. Damit schafften die Stones den weltweiten Durchbruch (Platz 1 in Großbritannien und den USA). Im gleichen Jahr erreichte mit Get Off Of My Cloud (22. Oktober 1965) ein weiteres Stück den ersten Platz in den britischen und den US-Charts.

Im Olympia, Paris, gab die Band am 17. April 1965 ein Konzert, weitere Konzerte am 29. März 1966 und am 11. April 1967. Am 11. September 1965 starteten die Rolling Stones ihre erste Österreich-Deutschland-Tournee. Sie gastierten in Münster (11. September 1965, Halle Münsterland), Essen (12. September 1965, Gruga-Halle), Hamburg (13. September 1965, Ernst-Merck-Halle), München (14. September 1965, Circus Krone), Berlin (15. September 1965, Waldbühne) und Wien (17. September 1965, Wiener Stadthalle).

Galten die Rolling Stones gegenüber den Beatles vornehmlich als bessere Liveband (und umgekehrt als die schlechtere Studio-Band), so wurde ihnen inzwischen auch im Liedschreiben eine ähnliche Qualität wie den Liverpoolern attestiert. Das Album Aftermath aus dem Jahre 1966 enthielt ausschließlich eigene Kompositionen.

Die Singles des Jahres 1966 waren 19th Nervous Breakdown (veröffentlicht am 4. Februar 1966), Paint It, Black (veröffentlicht am 7. Mai 1966) und Have You Seen Your Mother, Baby, Standing in the Shadow? (veröffentlicht am 23. September 1966). 1966 erhielt die Band den Silbernen Bravo Otto der deutschen Jugendzeitschrift BRAVO.

Die Rolling Stones waren seit 1963 durchgehend auf Konzertreisen, verbrachten nebenher viele Tage und noch viel mehr Nächte in Tonstudios und waren Ende des Jahres 1966 ziemlich ausgebrannt; insbesondere dem gesundheitlich angeschlagenen Brian Jones fiel es schwer, den Weg in dem vorgelegten Tempo mitzugehen.

Am 13. Januar 1967 wurde Let’s Spend the Night Together mit der Rückseite Ruby Tuesday herausgebracht. Das am 20. Januar 1967 veröffentlichte Album Between the Buttons erreichte in Großbritannien Platz 3 und in den USA Platz 2 der Charts. Die europäische Fassung enthielt die beiden Stücke nicht, stattdessen jedoch Backstreet Girl und Please Go Home. Als die Stones 1967 einen Auftritt in der „Ed Sullivan Show“ hatten, mussten sie aus Rücksichtnahme auf die moralische Haltung der US-Amerikaner den Text der Single in „Let’s spend some time together“ ändern.

Ernsthaftere Probleme sollte es im Laufe des Jahres noch geben. In Keith Richards’ Landhaus Redlands in Sussex fand am Wochenende 11./12. Februar 1967 eine Party statt, an der u. a. der Fotograf Michael Cooper, der Kunsthändler Robert Fraser, George Harrison und Pattie Boyd sowie Mick Jagger und Marianne Faithfull teilnahmen. Nachdem George Harrison und Pattie Boyd die Party verlassen hatten, fand eine Razzia statt. Bei Jagger fand man in England verbotene Amphetamine, welche ein Arzt während eines Aufenthaltes in Italien seiner Freundin Marianne Faithfull verschrieben hatte. Richards wurde wegen Duldung des Konsums von Rauschmitteln in seinem Haus angeklagt. Beiden drohten mehrjährige Haftstrafen. Aufgrund eines vom Chefredakteur der Times verfassten Zeitungsartikels („Who breaks a butterfly on a wheel?“) schlug die Meinung um, so dass lediglich Geldstrafen ausgesprochen wurden. Mick Jagger verbrachte zu Beginn der Ermittlungen eine Nacht im Gefängnis. Die Rockband The Who zeigte sich solidarisch, indem sie die Stones-Songs The Last Time und Under My Thumbaufnahm und als Single veröffentlichte. Im Mai 1967 wurde Brian Jones verhaftet; bei ihm fand die Polizei Tabletten, Marihuana und Kokain-Spuren. Mit der Auflage, sich in professionelle Hilfe zu begeben, wurde er gegen eine Kaution freigelassen.

Zwischen den Verhaftungen und Gerichtsverhandlungen gingen die Stones auf eine weitere Europa-Tournee (25. März bis 17. April 1967), in deren Verlauf sie zum zweiten Mal in Deutschland auftraten: am 29. März 1967 in Bremen (Stadthalle), am 30. März 1967 in Köln (Sporthalle), am 31. März 1967 in Dortmund (Westfalenhalle) und am 1. April 1967 in Hamburg (Ernst-Merck-Halle).

Stücke, die auf den USA-Veröffentlichungen von Aftermath und Between the Buttons nicht enthalten waren, drei neue Lieder (My GirlRide on Baby und Sittin’ on a Fence) sowie einige Singles befanden sich auf dem Album Flowers, das am 15. Juli 1967 herausgegeben wurde.

Am 20. August 1967 veröffentlichten die Stones We Love You. Der Song beginnt mit Schritten und dem Zuknallen einer Zellentür sowie einem Piano-Intro von Nicky Hopkins. John Lennon und Paul McCartney sind im Backgroundchor zu hören. Offiziell wurde verkündet, dass es sich bei dem Song um einen Dank der Stones an ihre Fans handelte. Wahrscheinlich verhöhnten sie mit We Love You jedoch wohl eher die einschlägige Boulevardpresse, welche sich an den Razzien und Verhaftungen ergötzte.

Beeinflusst von Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band der Beatles und dem Zeitgeist folgend nahmen die Stones ein psychedelischgeprägtes Album auf: Their Satanic Majesties Request (8. Dezember 1967).

1968–1971 [Bearbeiten]

Die Zunge, das Logo der Rolling Stones. Design: John Pasche, 1971

Jumpin’ Jack Flash, erschienen am 24. Mai 1968, wurde ein weiterer Hit für die Stones. Ende 1968 wurde Beggars Banquet veröffentlicht. Die LP enthält Country Blues, Rhythm and Blues und Rock.

Am 11. Dezember 1968 fand in London der „Rolling Stones Rock and Roll Circus“ statt. Es handelte sich dabei um eine Show, die für das Fernsehen aufgezeichnet wurde. Zum R&R-Circus luden die Stones unter anderem John Lennon, Eric Clapton, The Who, Jethro Tull und Taj Mahal ein. Die Show wurde durch Feuerschlucker und Artisten ergänzt. Die Rolling Stones entschieden sich gegen die Ausstrahlung der Sendung, da sie mit ihrem eigenen Auftritt nicht zufrieden waren. Erst 1995 wurde das Projekt auf CD und DVD veröffentlicht.

Aufgrund der persönlichen Probleme von Jagger, Richards und insbesondere Brian Jones, der infolge seines starken Drogenkonsums schon länger körperlich in keiner guten Verfassung mehr war, hatten die Stones bereits seit mehr als zwei Jahren kein Konzert mehr gegeben. Der vorbestrafte Jones verließ die Band am 8. Juni 1969 auf Drängen von Jagger und Richards. Er plante, eine neue Band zu gründen, doch dazu kam es nicht mehr: Am 3. Juli 1969 ertrank er unter bis heute ungeklärten Umständen in seinem Pool. In Spielfilm „Stoned“ von Stephen Woolley aus dem Jahr 2005 wird behauptet, dass der Bauunternehmer Frank Thorogood auf seinem Sterbebett 1993 zugegeben habe, Brian Jones ertränkt zu haben. Das zwei Tage später zur Einführung des neuen Gitarristen Mick Taylor – er kam von John MayallsBluesbreakers – geplante Free Concert im Londoner Hyde Park wurde zur Gedenkveranstaltung für Brian Jones. Vor etwa 250.000 Menschen trug Jagger im Gedenken an Brian Jones ein Gedicht von Percy Bysshe Shelley vor, ließ hunderte von Schmetterlingen in die Nachmittagssonne aufsteigen und sang zum ersten Mal live den neuen Nummer-eins-Hit der Stones: Honky Tonk Women.

Im November 1969 wurde Let It Bleed als Nachfolgealbum von Beggars Banquet veröffentlicht. Im selben Monat begann nach zweieinhalbjähriger Bühnenabstinenz eine erfolgreiche US-Tournee. Das Album Get Yer Ya-Ya’s Out beinhaltet Liveaufnahmen dieser Tournee aus New York. Die Eindrücke dieser Tournee wurden durch die Ereignisse auf dem nordkalifornischen Altamont Free Concert vom 6. Dezember 1969 getrübt. Bei diesem kurzfristig umorganisierten Konzert, zu dem etwa 300 000 Menschen kamen und an dem auch Jefferson Airplane, Santana, Crosby, Stills, Nash & Young und die Flying Burrito Brothers teilnahmen, starben vier Menschen. Der 18-jährige Meredith Hunter wurde durch einen der als Ordner angeheuerten Hells Angels direkt vor der Bühne, angeblich in Notwehr, erstochen. Er soll mit einer Pistole in Richtung der Bühne gezielt haben. Dieser Vorfall wird im Rückblick als ein Wendepunkt in der Geschichte der überwiegend friedvollen Love-and-Peace-Generation betrachtet. Ein Film über die US-Tournee wurde durch Albert und David Maysles gedreht und kam unter dem Titel Gimme Shelter in die Kinos.

Anfang der 1970er lief der Plattenvertrag der Rolling Stones mit Decca Records aus. Außerdem trennte sich die Gruppe von Manager Allen Klein. Die Rechtsstreitigkeiten über die Vertragsauflösung mit ihm zogen sich in der Folge über viele Jahre hin. Tatsächlich waren die Rolling Stones in dieser Zeit finanziell schlecht gestellt, da Decca die Rechte an allen bis dahin veröffentlichten Stücken besitzt. Aufgrund der hohen Steuerbelastungen in England verlegten die Rolling Stones ihre Wohnsitze nach Südfrankreich und gründeten ihr eigenes Plattenlabel: Rolling Stones Records – mit der inzwischen weltbekannten roten Zunge als Markenzeichen, die entgegen landläufiger Meinung nicht von Andy Warhol, sondern von John Pasche entworfen wurde. Die Stones-Zunge wurde zum ersten Mal 1971 auf der Innenhülle des Albums Sticky Fingers veröffentlicht. Durch das eigene Plattenlabel wurde eine größere Unabhängigkeit von den großen Plattenfirmen erreicht, und die Rechte aller folgenden Veröffentlichungen lagen bei der Band selbst, wodurch sich die finanzielle Lage der fünf Musiker, vor allem aber der zwei Songschreiber Jagger und Richards, schnell verbesserte.

Im April 1971 erschien das von Kritikern gelobte Album Sticky Fingers. Für neue Impulse sorgte der mittlerweile fest in die Band integrierte Mick Taylor.

Im Keller der von Keith Richards gemieteten Villa Nellcôte im südfranzösischen Villefranche-sur-Mer begannen wenig später die Aufnahmen zum Doppelalbum Exile on Main St., das im folgenden Jahr in Los Angeles fertig gestellt und veröffentlicht wurde.

1972–1983

Mick Jagger und Keith Richards, Winterland Palace in San Francisco, 1972

Die Tourneen der Jahre 1972 (USA) und 1973 (Europa) knüpften an den Erfolg des Doppelalbums an. Auf der US-Tournee 1972 wurde in den texanischen Städten Fort Worth und Houston der KonzertfilmLadies and Gentlemen, the Rolling Stones gedreht. Ein anderer Film, Cocksucker Blues, wurde nicht veröffentlicht, da er das Tourneeleben ungeschminkt mit Sex- und Drogenszenen zeigt und deshalb für ein breites Publikum ungeeignet erschien.

Mick Taylor, San Francisco 1972

Am 18. Januar 1973 gaben die Stones im Forum in Inglewood (nahe Los Angeles) ein Benefizkonzert für die Opfer des Erdbebens 1972 in Nicaragua. Ein in Brüssel am 17. Oktober aufgenommenes Livealbum erschien offiziell erst im November 2011 unter dem Titel The Brussels Affair ’73. Zuvor kursierte es nur als weit verbreitete Raubpressung.

Zur Tournee war das Album Goats Head Soup erschienen. Das Folge-Album war It’s Only Rock ’n’ Roll (1974). Auf Black and Blue (1976) war erstmals Ron Wood von den Faces dabei.

Die Stones fielen seit Ende der sechziger Jahre als Band nicht nur durch ihre Musik auf, sondern auch durch ihre Skandale. Besonders Keith Richards machte durch seinen Drogenkonsum von sich reden. Er lebte damals in einer Beziehung mit dem Fotomodell Anita Pallenberg, die ebenfalls heroinabhängig war. 1977 wurde Richards in Toronto (Kanada) wegen Drogenbesitzes verhaftet. Im Zusammenhang mit dem anschließenden Prozess, bei dem ihm bis zu sieben Jahre Haft drohten, sagte er sich vom Heroin los. Er wurde zu einer Geldstrafe verurteilt und gab 1979 aufgrund einer Auflage des Gerichts zugunsten einer Blindenstiftung, dem Canadian National Institute for the Blind (CNIB), ein Gratiskonzert in Oshawa mit der eigens dafür zusammengestellten Band New Barbarians und mit den Rolling Stones.

Auch in der Gruppe hatte es inzwischen Veränderungen gegeben: Im Dezember 1974 verließ Mick Taylor die Band. Nachfolger wurde, nachdem er die Stones zunächst als Gastgitarrist auf einer USA-Tournee unterstützt hatte, Ron Wood.

Ron Wood und Mick Jagger,Chicago 1975

Bill Wyman, Chicago 1975

1975 folgte eine weitere, aufwendig gestaltete Tournee. Das von Zuhörern als uninspiriert empfundene Auftreten der Rolling Stones nährte Gerüchte über eine Auflösung der Band.

Das letzte von fünf Konzerten im Forum in Inglewood bei Los Angeles, das am 13. Juli 1975 stattfand, wurde im April 2012 als Download-Album L.A Friday (Live 1975) veröffentlicht.

Ron Woods Integration verlief gut:

„Mit Mick (Taylor) waren die Fronten insoweit abgesteckt, als er für die Soli zuständig war und ich die Rhythmus-Gitarre spielte. Bei Ronnie ist das anders, wir können uns gegenseitig zuspielen.“

– Keith Richards

Es folgten die Alben Some Girls (1978), Emotional Rescue (1980), Tattoo You (1981) und Undercover(1983) mit anschließenden Tourneen. Die Konzerte fanden zumeist nur noch in Stadien statt.

1978 tourten die Stones vom 10. Juni bis zum 26. Juli durch die USA. Ein Konzert, das am 18. Juli im Will Rogers Memorial Center in Fort Worth (Texas) stattfand, wurde unter der Regie von Lynn Lenau Calmes filmisch festgehalten. Der Film erfuhr aber erst 2011 unter dem Titel Some Girls – Live In Texas ’78 seine Veröffentlichung im Kino sowie auf DVD und Blu-ray, letzteres auch zusammen mit dem gleichnamigen Livealbum beziehungsweise Soundtrack.

Vom 25. September bis zum 19. Dezember 1981 absolvierten die Rolling Stones die bis dato größte und erfolgreichste Tournee in der Musikbranche; über 2 Millionen Besucher bescherten den Stones einen Verdienst von etwa 50 Millionen Dollar. Das im Juni 1982 veröffentlichte Album Still Life enthält Aufnahmen dieser Tournee. Dokumentiert wurde das Konzertereignis auch für das Kino: Hal Ashby ließ Konzerte der Tournee filmen. Der Film erschien in Deutschland unter dem Titel Rocks Off; in den USA unter dem TitelLet’s Spend the Night Together. Enthalten sind Aufnahmen der Konzerte im Sun Devil Stadium bei Phoenix(Arizona) und in der Brandan Byrne Arena im Meadowlands Sports Complex in East Rutherford (New Jersey).

Ein an Keith Richards’ 38. Geburtstag am 18. Dezember 1981 aufgezeichnetes Konzert in Hampton(Virginia) gilt als eine der ersten Pay-per-View-Sendungen. Darin enthalten ist eine Szene, in der ein junger männlicher Konzertbesucher während des Songs (I Can’t Get No) Satisfaction über die Bühne rennt und sich dabei Mick Jagger und Keith Richards bis auf wenige Schritte nähert. Richards unterbricht sein Gitarrenspiel, um den Mann mittels eines Schlages mit der von ihm genutzten Fender Telecasteraufzuhalten. Die Gitarre trifft den Mann möglicherweise, jedoch in der Bildaufzeichnung nicht eindeutig erkennbar, am Oberkopf, als dieser, um dem Schlag auszuweichen, in die Hocke geht, während er versucht das Instrument abzuwehren. Nach einem kurzen Handgemenge setzt Richards das Konzert mit eben jener Telecaster fort und der flüchtende Mann wird vom Bühnen- oder Sicherheitspersonal eingeholt.[17] Keith Richards begründete sein Eingreifen später damit, dass er den Konzertbesucher in ihm unklarer Absicht auf Mick Jagger habe zusteuern sehen, weshalb er den Sänger vor einem möglichen körperlichen Angriff habe schützen wollen.[18] Im Februar 2012 erschien das Konzert unter dem TitelHampton Coliseum (Live 1981) als Download-Musikalbum.

Im Sommer 1982 gab es erstmals seit 1976 auch wieder Auftritte der Band in Europa. Die Konzerte fanden nun auch in Europa erstmals, bis auf die Konzerte in Frankfurt am Main, ausschließlich in Fußballstadien statt. Die Tournee war äußerst erfolgreich (die Tickets für die 6 Konzerte in Deutschland waren binnen eines Tages verkauft, so dass zusätzliche Konzerte stattfanden) und stellte auch in Bezug auf die Zuschauerzahlen neue Bestmarken auf.

1983–1988

In den 1980ern kam es zu massiven Spannungen innerhalb der Band aufgrund von Differenzen zwischen Richards und Jagger, der partout nicht mit den Stones touren wollte (weder zur 1983 veröffentlichten LP Undercover noch anlässlich der 1986er Veröffentlichung Dirty Work), da er sich seiner Solo-Karriere widmen wollte. So veröffentlichte Jagger die Alben She’s the Boss (Februar 1985) und Primitive Cool(September 1987) und machte sich auch mit darauffolgenden Konzerten selbstständig, in deren Verlauf er allerdings hauptsächlich Stones-Stücke spielte, was Keith Richards entsprechend in Rage brachte. Das offensichtliche Vorhaben Jaggers, auch als Solo-Künstler zum Superstar zu werden, ließ sich nicht umsetzen.

Wohl auch aus Trotz begab sich Keith Richards ins Tonstudio, um mit einigen befreundeten Musikern (u. a. Steve Jordan und Ivan Neville) ein Album aufzunehmen. Talk is Cheap erschien am 3. Oktober 1988. Mit den X-Pensive Winos ging er auf eine Tournee durch elf Städte in den USA im November/Dezember 1988, wo er fast ausschließlich seine Solosongs spielte (Ausnahmen z. B. HappyBefore They Make Me Run).

Vor Veröffentlichung des Albums Dirty Work (März 1986) unterzeichneten die Stones bei CBS-Records einen neuen Vertrag, der ihnen 25 Millionen Dollar bescherte. Die meisten Songs auf Dirty Work klingen schroff und manches gewollt unfertig. Richards übernimmt zum ersten Mal auf einem Album bei zwei Liedern den Gesang (Sleep Tonight und Too Rude).
Zum Gedenken an den verstorbenen Ian Stewart ist am Ende der zweiten Seite eine 30 Sekunden lange Aufnahme zu hören, in der dieser sein typisches Boogie-Woogie-Klavier spielt. Die Single Harlem Shuffle erreichte in GB und den USA jeweils die Top Ten der Charts.

1989–2000

Im Januar 1989 trafen sich Mick Jagger und Keith Richards mit ein paar Gitarren und Keyboards zu einigen Drinks auf Barbados; sie beendeten ihre Zwistigkeiten und schrieben Songs für ein neues Album. Zur Aufnahme der Band – inklusive Mick Taylor, Ronnie Wood und Ian Stewart – in die Rock and Roll Hall of Fame am 18. Januar 1989 unterbrachen sie ihren Inselaufenthalt.

Die Stones nahmen im Juni und Juli das Album Steel Wheels (veröffentlicht am 29. August 1989) auf. Die vorab erschienene Single Mixed Emotions erreichte in GB und den USA jeweils die Top Ten der Charts. Am 31. August 1989 begannen die Stones nach sieben Jahren erstmals wieder eine Tournee. Unterstützt wurden sie von den Keyboardern Chuck Leavell und Matt Clifford, dem Saxofonisten Bobby Keys,Lisa Fischer, Cindi Mizelle und Bernhard Fowler als Backgroundsänger sowie den Uptown Horns. Die Veranstalter garantierten den Stones für die US-Tournee, die unter dem Titel Steel Wheels lief, eine Einnahme von 70 Millionen Dollar.

Die Europa-Tournee lief 1990 unter dem Titel Urban Jungle. Es fanden zwei Konzerte mit der Steel-Wheels-Bühne von der USA-Tournee inBerlin-Weißensee statt. Um die Bühne nach Europa zu schaffen, wurden zwei Boeing 747 benötigt. Die Stones präsentierten ihren Fans erstmals seit langer Zeit auch mehrere Songs aus den 1960er Jahren, wie zum Beispiel Paint It, BlackRuby Tuesday und 2000 Light Years from Home. Die Inszenierung der Konzerte mit Kulissenaufbauten, aufblasbaren Puppen, Videowänden und Lichteffekten erreichte neue Dimensionen und stand zumindest gleichwertig neben der Musik. Das im April 1991 veröffentlichte Livealbum Flashpoint beinhaltete Aufnahmen dieser Tournee sowie die zwei neuen Studioaufnahmen „Sex Drive“ und „Highwire“, in dem sie kritisch zum Golfkrieg Stellung bezogen, was die Liste der Songs erweiterte, die durch die BBC aus dem Radioprogramm verbannt wurden.

Nachdem der Vertrag mit CBS-Records endete, fanden die Stones in Virgin-Records 1991 (bei einer Gage von umgerechnet 38,1 Millionen Euro) einen neuen Vertriebspartner.

1993 verließ Bill Wyman die Band aus persönlichen Gründen. Auf den folgenden Platten und Tourneen spielte der Bassist Darryl Jones, der allerdings nicht als offizielles Bandmitglied gilt.

Die Stones setzten ihre Welttourneen fort, während derer sie in riesigen Stadien auftraten. Die Gigantomanie und der Perfektionismus dieser vollständig durchorganisierten Großtourneen erstickten nach Meinung von Kritikern allerdings jegliche Spontanität. Auch die überaus durchgreifende Vermarktung dieser Tourneen (z. B. Sponsoring durch Volkswagen oder American Express) stieß auf Kritik.

Love is strong kündigte als Single-Auskopplung am 4. Juli 1994 die neue LP sowie eine weitere Welttournee an. Voodoo Lounge erschien am 11. Juli 1994 und wurde zu einem der bestverkauften Alben der Stones; die Voodoo-Lounge-Tournee avancierte zur bis dahin erfolgreichsten Tournee der Musikgeschichte. Die Bühnenpräsentation setzte neue Maßstäbe: Der Mittelpunkt des Bühnenaufbaus war eine chromblitzende, dem Hals und Kopf einer Kobra nachempfundene, feuerspeiende Säule. Auf überdimensionalen Videowänden wurden nicht nur die Musiker gezeigt, sondern auch computeranimierte Darstellungen wie etwa der Ritt einer leichtbekleideten Frau auf einer „Stones-Zunge“. Zum SongHonky Tonk Women wurden alte Schwarzweißaufnahmen von Frauen gezeigt, die sich – für damalige Verhältnisse – recht frivol zur Schau stellten. Anfang 1995 erhielt die Band für Voodoo Lounge den neu geschaffenen Grammy Award for Best Rock Album.

Während der Voodoo-Lounge-Tournee gaben die Stones auch einige wenige Konzerte in Clubs, wie dem Paradiso in Amsterdam. Mitschnitte davon sowie auf akustischen Gitarren basierende neue Studio-Aufnahmen bekannter Stones-Songs beinhaltet das am 13. November 1995 veröffentlichte Album Stripped.

Am 22. September 1997 veröffentlichten die Stones Anybody seen my Baby vom Album Bridges to Babylon, das am 27. September 1997 erschien. Die Tournee begann am 23. September 1997 – wie gewohnt – in den USA und führte die Stones 1998 auch nach Europa, wobei sich der Tourneestart verzögerte, weil Keith Richards angeblich von einer Leiter in seiner Bibliothek gefallen war. Das Bühnenbild war geprägt von einem riesigen, kreisrunden Videoschirm sowie goldenen Büsten und Statuen. Zu Beginn der Show wurde eine donnernde Explosion simuliert, an deren Ende Keith Richards (mit Eidechsen-Sonnenbrille und Leopardenmantelimitat) seine markanten Riffs zu dem Eröffnungssong (I Can’t Get No) Satisfaction spielte.

Liveaufnahmen der Bridges-to-Babylon-Tournee wurden auf dem Album No Security am 2. November 1998 veröffentlicht. Erstmals folgte zu einem Livealbum eine Tournee: Vom 25. Januar bis zum 20. April 1999 fand die No-Security-Tournee durch Nordamerika statt.

Um die im Jahre 1998 ausgefallenen Konzerte (inklusive einiger Zusatzauftritte) nachzuholen, setzten die Stones vom 29. Mai bis 20. Juni 1999 die Bridges-to-Babylon-Tournee in Europa fort.

2000–2003

Zum 40-jährigen Bestehen begannen die Rolling Stones am 3. September 2002 in Boston die Forty-Licks-Tournee, die sie wiederum rund um die Welt führte. Am 30. September 2002 erschien die Doppel-CD Forty Licks. Auf dem Album sind erstmals Songs der Stones aus allen Perioden (also auch aus der Decca-Zeit) enthalten; es bietet so einen umfassenden Greatest-Hits-Überblick. Außerdem beinhaltet das Album vier neue Songs.

Zum ersten Mal seit den frühen 70er Jahren spielten die Rolling Stones auf der Forty-Licks-Tour nicht nur in Stadien, sondern auch in kleineren Hallen und ausgesuchten Clubs wie zum Beispiel im „Circus Krone“ in München. Ausschnitte aus diesen Konzerten sind auf der Box „Four Flicks“ enthalten, die am 3. November 2003 veröffentlicht wurde und auf drei DVDs je eine der unterschiedlichen Stadion-, Arena- und Theatershows enthält. Auf der vierten DVD ist die Vorbereitung der Tournee (einschließlich Proben der Band) dokumentiert, zudem sind einige Stationen der Tournee in Licks around the World enthalten.

Zwischen zwei Auftritten in Europa flogen die Stones Ende Juli 2003 nach Kanada, um an einem Open-Air-Konzert in Toronto, deren Erlöse zur Bekämpfung von der SARS-Epidemie verwendet wurden, teilzunehmen. Dokumentiert ist dies auf der DVD „SARStock“. An der Veranstaltung nahmen auch AC/DC und Justin Timberlake teil. Aufgrund der SARS-Epidemie fielen die im Frühjahr 2003 geplanten Konzerte in Hongkong aus; sie wurden am 7. und 9. November 2003 nachgeholt.

2004–2009 [Bearbeiten]

Bühne der „A Bigger Bang“-Tournee imTwickenham Rugby Ground, 2006

Mailand 2006, an der Bassgitarre Darryl Jones (ganz rechts)

Am 10. Mai 2005 kündigten die Stones anlässlich eines Minikonzerts vor Hunderten von Fans und Journalisten auf dem Platz vor der New Yorker Juilliard-Musikhochschule eine neue Welttournee an, die am 21. August 2005 in Boston startete.

Der Titel Oh No, Not You Again wurde beim Konzert am 10. Mai 2005 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Zum Tourneestart wurde am 22. August 2005 die Single Streets of Love veröffentlicht. Am 5. September 2005 erschien mit A Bigger Bang ihr erstes Studioalbum seit Bridges to Babylon (1997). Die durch Amerika führende Tournee startete am 21. August 2005 in Boston.

Das größte Konzert der Stones fand am 18. Februar 2006 in der brasilianischen Stadt Rio de Janeiro statt. Rund 1,2 Millionen Zuschauer drängten sich am Strand des Stadtteils Copacabana vor einer monströsen Bühne. Der Besuch des Konzerts war kostenlos, die Stadt zahlte allerdings 750.000 Dollar für den Auftritt, der zudem durch Sponsorengelder finanziert wurde.

Im Rahmen der A-Bigger-Bang-Tournee traten die Stones am 8. April 2006 erstmals in Shanghai(Grand Stage) auf. Vor 8.000 Zuschauern verzichtete die Gruppe auf Bitten der chinesischen Regierung auf das Spielen von Songs mit sexuellem Inhalt (Honky Tonk WomenBrown Sugar,Let’s Spend the Night Together). Der Beginn der Bigger-Bang-Europa-Tournee verzögerte sich aufgrund einer Kopfverletzung von Keith Richards, welche sich dieser bei einem Sturz von einem Baum auf den Fidschi-Inseln zuzog. Am 11. Juli 2006 begann dann die Europa-Tournee in Mailand; sie endete am 6. September 2006 mit einem Konzert in Horsens (Dänemark). Bereits am 20. September 2006 gingen die Stones wieder auf eine Tournee durch Nordamerika.

Der letzte Teil ihrer seit 2005 laufenden A-Bigger-Bang-Tournee begann am 5. Juni 2007 in Belgien und endete am 26. August 2007 in London. Mit dieser Tournee erwirtschafteten sie mehr als eine halbe Milliarde Dollar.

Am 27. Juni 2007 erschien das vier DVDs umfassende Box-Set The Biggest Bang, u. a. mit Aufnahmen der Konzerte in Rio de Janeiro und Austin (Texas).

Neue Chartregeln von Media Control brachten Ende Juli 2007 nach 38 Jahren ihren Nummer-eins-Hit Paint It, Black zurück in die Single-Charts auf Platz 49. In den Top 100 wurden jetzt auch Titel berücksichtigt, die nur als Download, nicht als Maxi-CD erhältlich sind.

Laut Pressemeldungen zahlten die Rolling Stones in den letzten zwanzig Jahren auf Einkünfte von 450 Mio. US-Dollar lediglich 7,2 Mio. Dollar Steuern – eine Quote von rund 1,5 Prozent.

Der dokumentarische Konzertfilm Shine a Light über die Stones von Regisseur Martin Scorsese eröffnete am 7. Februar die Berlinale 2008 und wurde vom 4. April 2008 an in den Kinos gezeigt. Ebenfalls am 4. April erschien das gleichnamige Album als Soundtrack zum Film. Während der Vorbereitungen zu dem filmisch festgehaltenen Konzert am 29. Oktober 2006 zog sich Ahmet Ertegün, der Gründer des Plattenlabels Atlantic Records, bei einem Sturz eine Hirnblutung zu und verstarb nach längerem Koma am 14. Dezember 2006. Der Film wird ihm im Abspann gewidmet.

2010 bis heute

Am 14. Mai 2010 kam eine Neuauflage des 1972er Studioalbums Exile on Main St. als „Deluxe“-Ausgabe auf CD in den deutschen Handel. Das Album beinhaltet zehn zusätzliche, bis dahin offiziell unveröffentlichte Lieder und Alternativaufnahmen, für die Archivmaterial herangezogen und teilweise überarbeitet wurde. Plundered My Soul war bereits am 16. April als Vinyl-Single und als digitaler Download ausgekoppelt worden. Der Dokumentarfilm Stones in Exile von Stephen Kijak über die Produktionsphase des Albums 1971/72, bei dem Mick Jagger, Keith Richards und Charlie Watts als Executive Producers wirkten, wurde im Juni 2010 auf DVD veröffentlicht. Zuvor war er in einigen Ländern im Fernsehen ausgestrahlt sowie bei der Quinzaine des Réalisateurs im Rahmen der Filmfestspiele von Cannesgezeigt und dort von Mick Jagger und dem Regisseur vorgestellt worden.

Eine restaurierte und überarbeitete Fassung des Konzertfilms Ladies & Gentlemen: The Rolling Stones von Rollin Binzer aus dem Jahr 1974 lief im September 2010 weltweit in einmaligen Vorführungen in einigen ausgewählten Kinos, am 23. September auch an deutschen und österreichischen Standorten der UCI Kinowelt. Am 8. Oktober wurde der Film auf DVD und Blu-ray herausgegeben.

Keith Richards’ am 26. Oktober 2010 erschienene Autobiografie Life löste einen monatelangen Medienrummel um die kritischen und teils derben Äußerungen Richards’ über Mick Jagger sowie Spekulationen über ein daraus resultierendes, erneut angespanntes Verhältnis zwischen den beiden aus. Für Schlagzeilen sorgte neben der Aussage, dass Mick Jagger in den 1980ern immer unerträglicher geworden sei, vor allem die Bemerkung, Jagger habe einen kleinen Penis, mit dem Richards’ Freundin Anita Pallenberg ‚keinen Spaß‘ gehabt habe, als sie, wie Richards annimmt, mit dem Sänger zur Zeit der Dreharbeiten von Performance eine kurze Affäre hatte.

Für das im April 2011 erschienene Boogie- und Blues-Album Boogie 4 Stu des britischen Pianisten Ben Waters, das dieser zu Ehren des 1985 verstorbenen Ian Stewart initiierte, nahmen Ron Wood, Keith Richards, Charlie Watts und Mick Jagger zum ersten Mal seit 1991 gemeinsam mit Bill Wyman ein Lied auf – das Stück Watching the River Flow von Bob Dylan. Die Zusammenarbeit erfolgte allerdings nicht unter dem Namen „The Rolling Stones“. An dem Titel wirkten weitere Musiker mit, unter anderem Ben Waters am Klavier. Ron Wood, Bill Wyman und Keith Richards sind jeweils in zwei weiteren Stücken des Albums zu hören, beispielsweise Richards und Wood als Gesangspartner in dem Lied Worried Life Blues. Charlie Watts spielt bei der Mehrzahl der Titel Schlagzeug. Die Beiträge von Jagger, Richards, Watts, Wood und Wyman wurden nicht während einer gemeinsamen Sitzung im Studio, sondern getrennt voneinander an verschiedenen Orten aufgenommen.

Alben der Bootleg-Serie
Nr. Titel
1 The Brussels Affair ’73
2 Hampton Coliseum (Live 1981)
3 L.A. Friday (Live 1975)
4 ausstehend
5 ausstehend
6 ausstehend

Im November 2011 bot der neu eingeführte US-amerikanische Musik-Internetdienst Google Music (seit März 2012 Teil von Google Play) mit dem Album The Brussels Affair ’73 die erste von geplanten sechs, bis dahin nicht offiziell erschienenen Aufnahmen von Rolling-Stones-Konzerten zum Kauf an. Die als digitale Downloads erhältlichen Alben dieser Rolling Stones Bootleg Series werden innerhalb der USA ausschließlich über den Online-Shop von Google Play (bis März 2012 Android Market) vertrieben. Nur außerhalb der USA gibt es die Konzerte in Zusammenarbeit mit Google Music im Online-Shop des Rolling Stones Archive, einer ebenfalls im November ins Leben gerufenen Internetseite, zu kaufen. Die Rolling Stones gaben bekannt, mit dieser Seite „die Tür zu ihrem Archiv“ zu öffnen und den Zugang zu bisher unbekannter Musik, unbekannten Fotos und Filmen sowie seltenen Fanartikeln zu ermöglichen. Sie wird von Bravado, dem Merchandising-Unternehmen von Universal Music, betrieben. The Brussels Affair ’73 enthält einen von zwei Mitschnitten der Konzerte 1973 in Brüssel. Die Lieder Doo Doo Doo Doo (Heartbreaker)Dancing with Mr. DStar Star und Angie stammen vom 1973er Studioalbum Goats Head Soup.

Im November 2011 wurde außerdem der Konzertfilm Some Girls – Live In Texas ’78 auf DVD und Blu-ray veröffentlicht. Der Film, der den Mitschnitt eines Konzerts vom 18. Juli 1978 im Will Rogers Memorial Center in Fort Worth (Texas) zeigt, war zuvor in einigen Kinos vorgeführt worden. Das gleichnamige Livealbum wurde zusammen mit der DVD oder Blu-ray auf CD vertrieben und enthält den Soundtrack. Film und Livealbum bieten unter anderem die Lieder When the Whip Comes DownBeast of BurdenMiss YouShatteredRespectableFar Away Eyes und den Cover-Song Just My Imagination (Running Away with Me) vom 1978er Studioalbum Some Girls. Die Veröffentlichung stand im Kontext einer Neuauflage dieses Studioalbums, das als „Deluxe“-Ausgabe mit zusätzlichen, auf nicht verwendeten Studioaufnahmen basierenden Stücken am 18. November auf CD in den deutschen Handel kam. Damit wurde das Konzept, das im Vorjahr schon bei der Neuauflage von Exile on Main St. Anwendung fand, wiederholt. Mit Ausnahme des Liedes So Young, das bereits in einer anderen Version auf der CD-Maxi-Single Love Is Strong zum 1994er-Album Voodoo Lounge erschienen war, handelt es sich bei den zwölf neuen Titeln um bis dahin offiziell unveröffentlichte Werke.

Angesichts des im Juli 2012 anstehenden 50-jährigen Bestehens der Rolling Stones (bezogen auf den ersten Auftritt der Band unter ihrem Namen im Marquee Club) mehrten sich ab 2011 in der Presse und unter Fans die Spekulationen über geplante Konzerte oder eine Tournee zum Jubiläum. Lange äußerte sich die Band jedoch diesbezüglich zu keinen konkreten Aktivitäten, sondern gab auf Nachfragen von Journalisten lediglich an, dass man noch überlege, wie das Ereignis gefeiert werden soll. Mick Jagger drückte im Herbst des Jahres aus, dass eine Tournee zumindest nicht grundsätzlich ausgeschlossen sei und Keith Richards zeigte sich an möglichen Konzerten interessiert.

Im Dezember 2011 trafen sich Keith Richards, Charlie Watts, Ron Wood und Mick Jagger zu einer Jamsession in London, bei der die Musiker erstmals seit dem Ende der A-Bigger-Bang-Tournee 2007 wieder zusammen spielten. Mit von der Partie war auch Bill Wyman, der seit seinem Austritt aus der Band 1992 nicht mehr mit den Rolling Stones gearbeitet hatte. Bereits im November hatte Richards den Jam in Aussicht gestellt und es in Betracht gezogen, die ehemaligen Mitglieder Bill Wyman und Mick Taylor dazu einzuladen und in die Jubiläumspläne mit einzubeziehen.

Im Februar 2012 folgte das das zweite Album der Bootleg SeriesHampton Coliseum (Live 1981), mit einem am 18. Dezember 1981 inHampton, Virginia gegebenen Konzert (siehe oben). Vom 1981 aktuellen Studioalbum Tattoo You sind darauf die Titel Start Me UpHang FireLittle T&ABlack LimousineNeighbours und Waiting On a Friend vertreten.

Im März 2012 machten die Rolling Stones über Interviews mit dem US-amerikanischen Rolling Stone öffentlich, dass sie 2012 nicht auf Tournee anlässlich des Bandjubiläums gehen werden, da sie, so Keith Richards, „noch nicht bereit“ dafür seien. Richards zufolge strebt die Band statt dessen Konzerte im nächsten Jahr an und plant, zunächst im Studio zu arbeiten, weshalb man sich im April 2012 zu Proben treffen wolle. Mick Jagger werde für einige Zeit nach New York in Richards’ Nähe ziehen, um sich mit ihm zusammen der Band zu widmen. Als einen angeblichen Grund für die Zurückstellung konkreter Tourneepläne führte das Musikmagazin Sorgen um Keith Richards’ Gesundheitszustand an, wobei es sich auf eine Quelle aus der Konzertveranstaltungs-Branche berief, die allerdings keine näheren Angaben zu den etwaigen Beschwerden Richards’ machte.

In einem ebenfalls im März vom Rolling Stone veröffentlichten Interviewauszug zeigten sich Mick Jagger und Keith Richards angesichts des Wirbels um Richards’ Autobiografie versöhnlich. Der Gitarrist bekannte, dass er mittlerweile bereue, dass Mick Jagger sich durch einzelne Abschnitte seines Buches und deren Präsenz in den Medien gekränkt gefühlt habe, und freute sich über Gespräche, die der Sänger und er während des vorigen Jahres geführt hätten, da diese ihm überaus wichtig gewesen seien. Mick Jagger erklärte unter Bezugnahme auf einen von Richards’ Kritikpunkten in dem Buch, „um weiter zu kommen“, sei es für ihn an der Zeit Ernst zu nehmen, dass sein Bandkollege sich in den 1980er Jahren bedauerlicherweise tatsächlich ausgeschlossen fühlte, als er begann sich vorwiegend alleine um die Geschäfte der Rolling Stones zu kümmern.

Das dritte Download-Album, L.A. Friday (Live 1975), wurde im April 2012 veröffentlicht. Es dokumentiert ein Konzert vom 13. Juli 1975 im Forum in Los Angeles während der Amerika-Tournee. Der Albumtitel stammt von einer Bootleg-Aufnahme des Konzerts, die, obwohl der 13. Juli ein Sonntag und kein Freitag („Friday“) war, seit den 1970ern irrtümlich unter diesem Namen verbreitet wurde. Die Lieder If You Can’t Rock MeIt’s Only Rock ’n’ RollFingerprint File und der Cover-Song Ain’t Too Proud To Beg sind Stücke vom 1974er Album It’s Only Rock ’n’ Roll. Keyboarder Billy Preston singt als Gastmusiker zwei seiner eigenen Stücke, Outta Space und That’s Life.

Der Jubiläums-Bildband The Rolling Stones: 50, entstanden unter Mitwirkung der Rolling Stones, soll ab 9. Juli 2012 im Handel erhältlich sein. Er enthält Fotografien von unter anderem Gered Mankowitz, Jean-Marie Périer, Dezo Hoffman, Michael Cooper, Terry O’Neill,Bent Rej und Philip Townsend sowie begleitende Texte der Bandmitglieder. Für September ist die Veröffentlichung eines Dokumentarfilms von Brett Morgen über die 50-jährige Bandgeschichte vorgesehen. Jagger, Richards, Watts und Wood fungieren in der Produktion als Executive Producers.

Diskografie

→ Hauptartikel: The Rolling Stones/Diskografie

Bis heute gibt es keine Gesamtausgabe des musikalischen Werkes der Rolling Stones, etwa in Form einer Mehrfach-CD-Box, die auch unveröffentlichte Stücke enthält. Mit der Veröffentlichung von Forty Licks im Jahr 2002 sind zum ersten Mal die bekanntesten Songs aus beiden Epochen (1964 bis 1970 und nach 1971 bis heute) enthalten. Das 2005 veröffentlichte Album Rarities enthielt nicht die von den Fans erwarteten Raritäten.

Die meisten Livealben sind nicht komplett live aufgenommen. Viele Lieder wurden im Nachhinein durch Zumischungen (Overdubs) und Bearbeitungen derart verändert, dass sie teilweise die Konzertsituation nur noch eingeschränkt wiedergeben. Eines der offiziellen Livealben ist Get Yer Ya-Ya’s Out aus dem Jahr 1970.

Bis zur Veröffentlichung von Their Satanic Majesties Request wurden von der Plattenfirma der Rolling Stones jeweils verschiedene Versionen der Platten für die Märkte USA und Großbritannien produziert. Ausschließlich für den deutschen Markt produziert wurde das Album Around & Around, das im September 1964 veröffentlicht wurde. Durch diese Aufteilung in verschiedene Märkte unterscheiden sich die US-amerikanischen und britischen Tonträger bis zum Album Between the Buttons bezüglich der enthaltenen Titel.

Literatur

  • Hans-Ulrich Prost/Gerd Röckl: Die Rolling Stones. Bastei-Lübbe-Verlag, Bergisch-Gladbach 1978. ISBN 3-404-00929-0.
  • Roy Carr: The Rolling Stones. Abi Melzer Produktions GmbH, Dreieich 1978. ISBN 3-8201-0023-7.
  • Mick Jagger, Keith Richards, Charlie Watts, Ronnie Wood u. a.: According to The Rolling Stones – Das Buch- Ullstein, München 2003.ISBN 3-550-07573-1.
  • Steve Appleford: Rip this joint. The Rolling Stones. Die Story zu jedem Song. Rockbuch Verlag Buhmann & Haeseler, Schlüchtern 2002.ISBN 3-927638-11-0.
  • Stanley Booth: The Rolling Stones. Der Tanz mit dem Teufel. Hannibal Verlagsgruppe Koch, 2002. ISBN 3-85445-149-0.
  • Georg Diez: Gegenspieler: Beatles – Rolling Stones. Fischer, Frankfurt 2002. ISBN 3-596-14469-8.
  • Geoffrey Giuliano: Not Fade Away: „Rolling Stones“ Collection. Paper Tiger, 1995. ISBN 1-85028-367-2.
  • Bill Wyman und Ray Coleman: Stone alone. Goldmann, München 1992. ISBN 3-442-41390-7.
  • Bill Wyman: Bill Wymans Rolling Stones Story. Dorling Kindersley, 2002. ISBN 3-8310-0391-2.
  • Klaus Miethke, Rainer Peschen: FAQ-Kompendium STONES. ComRock-Publishing, 2005.
  • Rainer Peschen: Still A Live, dt. Stones-Fanzine. ComRock-Publishing, 2003, 2004, 2005 und 2006.
  • Gerd Coordes/Wolfgang Thomas: The Rolling Stones over Germany. ISBN 3-00-002394-1.
  • Willi Winkler: Mick Jagger und die Rolling Stones. Rowohlt, 2002. ISBN 3-498-07348-6.
  • Bildband: Rolling Stones – 40 x 20. Heel-Verlag, Königswinter 2002. ISBN 3-89880-172-1.
  • Miles: The Rolling Stones-Die komplette Chronik 1960 bis heute. Heel-Verlag, Königswinter 1995. ISBN 3-89365-459-3.
  • Tony Sanchez: Die Rolling Stones – Ihr Leben, ihre Musik, ihre Affären. Moewig Verlag, München 1980. ISBN 3-8118-6604-4.
  • Ernst Hofacker: Rolling Stones: Confessin’ the Blues – Die Musik der Rolling Stones 1964-2008. Bosworth Music GmbH, Berlin 2008.ISBN 3-8654-3354-5
  • Ronnie Wood: “Die Autobiografie” – Heyne Verlag München, 2007, ISBN 978-3-453-15506-0
  • Keith Richards: “Life” – Autobiografie – Heyne Verlag, München, 2010, ISBN 978-3-453-16303-4
  • Autorenkollektiv: “Die Rolling Stones – Musik und Geschäft” Edition Peters Leipzig (DDR), 1986, Lizenz-Nr.415-330A-17/86 LVS 8384 EP 10270
  • Christoph Maus: “Rolling Stones Worldwide I” – Anthology Of Singles & EP Releases 1963-1971 – Maus of Music Hamburg 2006 - ISBN 978-3-9809137-3-7
  • Christoph Maus: “Rolling Stones Worldwide II” – Anthology Of Singles & EP Releases 1971-2008 – Maus of Music Hamburg 2008 - ISBN 978-3-9809137-4-4
  • Olaf Boehme/Gerd Coordes: “Licks World Tour 2002/03″ – Verlag: Books On Demand Norderstedt – 2005 -ISBN 3-8334-2857-0
  • Olaf Boehme/Gerd Coordes: “On Stage 2005-2007″ – Edition Olaf Boehme Bautzen 2008 -ISBN 978-3-00-023711-9
  • Olaf Boehme/Gerd Coordes: “Shine A Light” – Edition Olaf Boehme Bautzen 2009 -ISBN 978-3-00-027259-2

Einzelnachweise

  1. ↑ www.sueddeutsche.de: Mit der Kampfkraft der Kakerlake. Zugriff am 9. August 2009.
  2. ↑ www.wiwo.de: Meister des Mehrwerts. Zugriff am 21. August 2009.
  3. ↑ Keith Richards: Life. Phoenix, London 2011. S. 86–89.
  4. ↑ Keith Richards: Life. Phoenix, London 2011. S. 96.
  5. ↑ Keith Richards: Life. Phoenix, London 2011. S. 100.
  6. ↑ Bill Wymans Rolling Stones Story. S. 37.
  7. ↑ Keith Richards: Life. Phoenix, London 2011. S. 108.
  8. ↑ Chicago Landmarks: Chess Records Office and Studio
  9. ↑ Hayes & Laughton, Gospel Records 1943–1969 S. 706 und S. 228.
  10. ↑ John Pasche Design: Homepage.
  11. ↑ a b LA Friday ’75. In: Rolling Stones Archive. Abgerufen am 3. April 2012 (englisch).
  12. ↑ a b Titel laut Album-Cover auf stonesarchive.com, abgerufen am 4. April 2012.
  13. ↑ a b Tim Quirk: Rolling Stones: L.A. Friday (Live, 1975). In: Magnifier. Google, 3. April 2012, abgerufen am 3. April 2012.
  14. ↑ The Rolling Stones: In eigenen Worten. Palmyra-Verlag.
  15. ↑ a b Lynn Lenau Calmes [Regisseur]: Some Girls. Life in Texas ’78. Eagle Rock Entertainment 2011, DVD. Eagle Vision EDE499164, EAN 5034504991644 (auch als Blu ray, Eagle Vision EDE051264, EAN 5051300512644, beide im Vertrieb von Edel Distribution).
  16. ↑ a b The Rolling Stones [Interpreten], Lynn Lenau Calmes [Regisseur]: Some Girls. Life in Texas ’78. Eagle Rock Entertainment 2011, DVD und CD. Eagle Vision EDE490654, EAN 5034504906549 (auch als Blu-ray und CD, Eagle Vision EDE051284, EAN 5051300512842, beide im Vertrieb von Edel Distribution).
  17. ↑ The Rolling Stones – (I Can’t Get No) Satisfaction – Hampton Live 1981 OFFICIAL. In: You Tube. The Rolling Stones (alias TheRollingStones / Rolling Stones Official), 9. Februar 2012, abgerufen am 5. März 2012 (Video mit der Darbietung von (I can’t get no) Satisfaction, siehe den Vorfall ab 1:11 Minuten).
  18. ↑ Magnifier: The Rolling Stones Pt. 2. In: You Tube. Google Music (alias googlemusic), 27. Januar 2012, abgerufen am5. März 2012 (englisch, Video des Musik-Blogs Magnifier von Google Music zum Album Hampton Coliseum (Live 1981), siehe Keith Richards’ Äußerungen zu dem Vorfall in den Minuten 0:57–2:27).
  19. ↑ Spiegel Online: Rolling Stones – Die 558-Millionen-Dollar-Tournee.
  20. ↑ sueddeutsche.de: Das Steuerparadies der Rolling Stones – Sympathie für Holland.
  21. ↑ www.nytimes.com: Ahmet Ertegun, Music Executive, Dies at 83. Zugriff am 1. Januar 2011.
  22. ↑ The Rolling Stones [Interpreten]: Exile on Main Street. Deluxe Edition, 2 CDs. Universal Music 2010. Polydor 273 429-5, EAN 0602527342955.
  23. ↑ Matthias Reichel: The Rolling Stones. Exile On Main Street (Deluxe Edition). In: cdstarts.de. Abgerufen am 30. März 2012.
  24. ↑ Unearthed Rolling Stones Tracks Set to Debut on “Exile on Main Street” Reissue. In: rollingstone.com. 25. Februar 2010, abgerufen am 30. März 2012 (englisch). Siehe auch: Sir Mick Jagger goes back to Exile. In: bbc.co.uk. 14. Mai 2010, abgerufen am 2. April 2012 (englisch, Internetpräsenz der BBC).
  25. ↑ The Rolling Stones [Interpreten]: Plundered My Soul. Universal Music 2010, 7″-Vinyl. Polydor 273 547-7, EAN 602527354774.
  26. ↑ Rolling Stones Video-Premiere zur neuen Single “Plundered My Soul”. In: presseportal.de. news aktuell GmbH, 19. April 2010, abgerufen am 30. März 2012.
  27. ↑ Stephen Kijak [Regie]: Stones in Exile. Eagle Rock Entertainment 2010, DVD. Eagle Vision EDE497864, EAN 5034504978645 (im Vertrieb von Edel Distribution).
  28. ↑ Albert Ranner: The Rolling Stones. Stones In Exile. In: cdstarts.de. Abgerufen am 2. April 2012.
  29. ↑ Starttermine für Stones in Exile (2010). In: imdb.de. Abgerufen am 2. April 2012.
  30. ↑ Stones in Exile. Stephen Kijak. In: quinzaine-realisateurs.com. Abgerufen am 2. April 2012 (englisch oder französisch, Internetpräsenz der Quinzaine des Réalisateurs, Archiv).; Mick Jagger, wie in alten Zeiten… In: arte.tv. 22. Mai 2010, abgerufen am2. April 2012.
  31. ↑ Nico Zentgraf: 1974. 740301A und 740414A. In: The Complete Works Website. The Rolling Stones Database. Abgerufen am12. April 2012 (englisch, Datenlistung zu den Rolling Stones, Preview- und Premieredatum des Films).
  32. ↑ Ladies and Gentlemen to Hit Cinemas across the Globe. In: rollingstones.com. 12. August 2010, abgerufen am 13. April 2012(englisch, Internetpräsenz der Rolling Stones, Liste der Länder mit Vorführungen sowie jeweiligem Termin).
    Rolling Stones wieder im Kino. In: dailynet.de. UCI Multiplex GmbH, 24. August 2010, abgerufen am 13. April 2012(Pressemitteilung der UCI Kinowelt, listet die vorführenden Kinos in Deutschland und Österreich).
  33. ↑ deutscher Erscheinungstermin der DVD, siehe: Albert Ranner: The Rolling Stones. Ladies & Gentleman. In: cdstarts.de. Abgerufen am 12. April 2012.
  34. ↑ Rollin Binzer [Regisseur, Produzent]: Ladies and Gentlemen. The Rolling Stones. Eagle Rock Entertainment 2010, DVD. Eagle Vision EDE498074, EAN 5034504980747 (auch als Blu-ray, Eagle Vision EDE050664, EAN 5051300506643, beide im Vertrieb von Edel Distribution).
  35. ↑ Erscheinungstermin der deutschen Erstausgabe, siehe Keith Richards. Life. In: randomhouse.de. Abgerufen am 28. März 2012(Verlagsinformation).
  36. ↑ Keith Richards: Life. Mit James Fox, aus dem Englischen von Willi Winkler, Ulrich Thiele und Wolfgang Müller. München: Heyne 2010, ISBN 978-3-453-16303-4.
  37. ↑ Siehe z. B.: Alison Boshoff: Could Keith’s memoirs destroy the Stones: Jagger and Richards have been feuding for 59 years… and it’s coming out into the open. In: dailymail.co.uk. 6. Juli 2010.; Lauren Turner: Keith Richards tells of ‘unbearable’ Mick Jagger. In:independent.co.uk. 15. Oktober 2010.; Rolling Stones: Keith Richards lästert über Mick Jagger. In: Focus Online. 16. Oktober 2010.; Tom Bryant: Keith Richards mocks size of Mick Jagger’s penis. In: mirror.co.uk. 16. Oktober 2010.; Jerry Hall dementiert Richards: Mick Jagger “gut bestückt”. In: kleinezeitung.at. 19. Oktober 2010.; Ray Connolli: R.I.P. the Rolling Stones, killed by one man’s jealousy. In: dailymail.co.uk. 25. Oktober 2010.; Mick Jagger: Keith Richards autobiography ‘bitchy’. In:telegraph.co.uk. 4. November 2010.; Bill Wyman: Please Allow Me To Correct a Few Things. In: slate.com. 5. November 2010.; Tom Bryant: Rolling Stones tour under threat after Mick Jagger and Keith Richards’ ‘todger’ row. In: mirror.co.uk. 9. Februar 2011.;Faithfull zum Penis-Streit bei den Rolling Stones. In: blick.ch. 12. Februar 2011.; Gordon Smart: Pete has Mick all sized up. In:thesun.co.uk. 3. Juni 2011.; Mick Jagger: ‘Keith Richards can’t come to The Rolling Stones’ 50th anniversary’. In: NME.com. 12. September 2011.; Rolling Stones: Streit um bestes Stück beigelegt. In: bild.de. 19. März 2012.; Alison Boshoff: Why Mick Jagger still can’t forgive Keith Richards for that (very personal) little insult in his biography. In: dailymail.co.uk. 17. März 2012. – Alle abgerufen am 14. April 2012.
  38. ↑ Ben Waters [Interpret, Produzent]: Boogie 4 Stu. A Tribute To Ian Stewart. Eagle Rock Entertainment 2011, CD. Eagle Records EAGCD441, EAN 5034504144125 (mit Mick Jagger, Keith Richards, Ronnie Wood, Bill Wyman, Charlie Watts, Dave Green, Jools Holland, PJ Harvey, Hamish Maxwell u. a.).
  39. ↑ Boogie4Stu – Narrated by Ben Waters. In: benwaters.org.uk. Abgerufen am 4. Januar 2012 (englisch, Internetseite von Ben Waters). Siehe auch den gleichen Text im Heft zur CD.
  40. ↑ a b Jamie Rosenberg: Introducing Google Play: All your entertainment, anywhere you go. In: Official Google Blog. 6. März 2012, abgerufen am 7. März 2012 (englisch, Ankündigung der Einführung von Google Play im Google Blog).
  41. ↑ Titel laut Album-Cover auf stonesarchive.com, abgerufen am 10. März 2012.
  42. ↑ a b Tiffany Kaiser: Google Music Officially Launches in the U.S. In: Daily Tech. 16. November 2011, abgerufen am25. Februar 2012 (englisch, Online-Magazin mit Thema Unterhaltungselektronik, Computer und Informationstechnik).
  43. ↑ Tim Quirk: Rolling Stones Bootleg Series. In: Magnifier. Google, 16. November 2011, abgerufen am 25. Februar 2012 (englisch, Musik-Blog von Google Music bzw. Google Play).
  44. ↑ Rolling Stones Archive. Bravado International Group, abgerufen am 6. März 2012 (englisch).
  45. ↑ a b The Rolling Stones launch StonesArchive.com and release The Brussels Affair worldwide. In: rollingstones.com.17. November 2011, abgerufen am 6. März 2012 (englisch, Internetpräsenz der Rolling Stones).
  46. ↑ „In collaboration with Google Music [...] Please Note: This download is only available to customers outside of the United States. Customers within the US can buy the MP3 from here [Link auf Google Play].“ – ‚In Zusammenarbeit mit Google Music [...] Hinweis: Dieser Download ist nur für Kunden außerhalb der Vereingten Staaten erhältlich. Kunden in den Vereinigten Staaten können die MP3 hier [Link auf Google Play] kaufen.‘ (Rolling Stones – Hampton Coliseum (Live, 1981) – MP3 Download. In: stonesarchivestore.com. Bravado International Group, abgerufen am 8. April 2012 (Hinweise zum Download-Album Hampton Coliseum im Online-Shop desStones Archive, gleiches gilt für alle anderen dort zu diesem Zeitpunk, 8. April 2012, angebotenen Musik-Downloads der Bootleg Series.).)
  47. ↑ englisches Originalzitat: „The Rolling Stones have unlocked the door to their archive“ (The Rolling Stones launch StonesArchive.com and release The Brussels Affair worldwide. In: rollingstones.com. 17. November 2011, abgerufen am 15. April 2012.)
  48. ↑ Overview. Universal Music Group. In: universalmusic.com. Abgerufen am 7. März 2012 (englisch, Unternehmensinformationen auf der Seite von Universal Music).
  49. ↑ „This website [...] is owned and operated by Bravado International Group, Inc.“ – ‚Diese Internetseite [...] befindet sich im Besitz und wird betrieben von der Bravado International Group, Inc.‘ (Privacy Policy. In: Rolling Stones Archive. Abgerufen am 7. März 2012(Link auf die Datenschutzrichtlinie am Ende der Seite).)
  50. ↑ The Rolling Stones. Some Girls-Live In Texas ’78. In: edel.com. Abgerufen am 16. April 2012 (Produktinformation zur DVD auf der Seite der Edel AG).
  51. ↑ The Rolling Stones [Interpreten]: Some Girls. Deluxe Edition. Universal Music 2011, 2 CDs. Polydor 278405 5.
  52. ↑ Rolling Stones: Ron Wood und Keith Richards über den Re-Release von “Some Girls”. Aus dem Englischen von Julia Maehner. In: rollingstone.de. 10. November 2011, abgerufen am 13. März 2012 (Online-Ausgabe des deutschen Rolling Stone, Übersetzung aus dem US-amerikanischen Rolling Stone).
  53. ↑ The Rolling Stones [Interpreten]: Love Is Strong. EMI 1994, CD. Virgin 8925072, EAN 0724389250725.
  54. ↑ Jan Wölfer: Rezension: The Rolling Stones. Some Girls Deluxe, Live In Texas, Brussels Affair. In: regioactive.de.28. November 2011, abgerufen am 11. März 2012 (Online-Musikmagazin).
  55. ↑ Alun Palmer: Mick Jagger on his Superheavy Project. In: mirror.co.uk. 23. September 2011, abgerufen am 10. Dezember 2011(englisch).
  56. ↑ Patrick Doyle: Stones Near Decision on 50th Anniversary Shows. In: rollingstone.com. 23. November 2011, abgerufen am10. Dezember 2011 (englisch, Online-Ausgabe des US-amerikanischen Rolling Stone).
  57. ↑ a b Patrick Doyle: Stones’ 50th Anniversary Tour Pushed Back to 2013. In: rollingstone.com. 14. März 2012, abgerufen am15. März 2012 (englisch).
  58. ↑ Patrick Doyle: Rolling Stones Plan London Jam Session. In: rollingstone.com. 9. November 2011, abgerufen am10. Dezember 2011.
  59. ↑ Dan Reilly: Keith Richards Inviting Bill Wyman and Mick Taylor to Rolling Stones Jam Sessions, Looks Back at ‘Some Girls,’ Heroin Addiction. In: spinner.com. 17. November 2011, abgerufen am 10. Dezember 2011. Siehe auch: Patrick Doyle: Stones Near Decision on 50th Anniversary Shows. In: rollingstone.com. 23. November 2011, abgerufen am 10. Dezember 2011. (Beide englisch)
  60. ↑ Titel laut Album-Cover auf stonesarchive.com, abgerufen am 10. März 2012.
  61. ↑ Tim Quirk: Rolling Stones Bootleg Series: Hampton, ’81. In: Magnifier. Google, 7. Februar 2012, abgerufen am 5. März 2012(englisch).
  62. ↑ The Rolling Stones release Hampton Coliseum (Live 1981). In: rollingstones.com. 1. Februar 2012, abgerufen am 8. März 2012(englisch, Ankündigung des Albums mit Titelliste auf der Seite der Rolling Stones).
  63. ↑ Englisches Originalzitat: „Basically, we’re just not ready“ (Patrick Doyle: Stones’ 50th Anniversary Tour Pushed Back to 2013. In:rollingstone.com. 14. März 2012, abgerufen am 15. März 2012.)
  64. ↑ Englische Originalzitat: „Time I reckon to move on.“ (Keith Richards Apologizes to Mick Jagger. In: rollingstone.com.15. März 2012, abgerufen am 27. März 2012.)
  65. ↑ Keith Richards Apologizes to Mick Jagger. In: rollingstone.com. 15. März 2012, abgerufen am 23. März 2012 (englisch).
  66. ↑ Mick Jagger, Keith Richards, Charlie Watts, Ron Wood: The Rolling Stones: 50. München: Prestel 2012, ISBN 978-3-7913-4717-2.
  67. ↑ The Rolling Stones: 50. In: randomhouse.de. Abgerufen am 31. März 2012 (Verlagsinformation zur deutschen Erstausgabe).
  68. ↑ The Rolling Stones: 50. In: thamesandhudson.com. Abgerufen am 17. März 2012 (englisch, PDF, 170,51 KB; Pressemitteilung des Verlages Thames & Hudson).
  69. ↑ The Rolling Stones announce documentary chronicling their 50 year career. In: rollingstones.com. 14. März 2012, abgerufen am18. März 2012 (englisch).
  70. ↑ Album-Cover und Titelliste von „Around and Around“

Weblinks [Bearbeiten]

 Commons: The Rolling Stones – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Offizielle Website (englisch)
  • The Complete Works Website 1962 – Present (englisch)
  • Werke von und über The Rolling Stones im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
  • Links zum Thema Rolling Stones (deutsch) im Open Directory Project
  • The Rolling Stones bei MusicBrainz (englisch)
  • The Rolling Stones – Diskografie bei Musik-Sammler.de
  • The Rolling Stones bei laut.de
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Veröffentlichungen von The Rolling Stones

Alben: The Rolling Stones (1964) | 12×5 (1964) | The Rolling Stones No. 2 (1965) | The Rolling Stones, Now! (1965) | Out of Our Heads (1965) | December’s Children (And Everybody’s) (1965) | Aftermath (1965) | Got Live If You Want It! (1966) | Between the Buttons (1967) | Flowers (1967) | Their Satanic Majesties Request (1967) | Beggars Banquet (1968) | Let It Bleed (1969) | Get Yer Ya-Ya’s Out! (1970) | Sticky Fingers (1971) | Exile on Main St. (1972) | Goats Head Soup (1973) | It’s Only Rock ’n’ Roll (1974) | Made in the Shade (1975) | Metamorphosis (1975) | Black and Blue (1976) | Love You Live (1977) | Some Girls (1978) | Emotional Rescue (1980) | Sucking in the Seventies (1981) | Tattoo You (1981) | Still Life (American Concert 1981) (1982) |Undercover (1983) | Rewind (1984) | Dirty Work (1986) | Singles Collection: The London Years (1989) | Steel Wheels (1989) | Flashpoint (1991) | Jump Back: The Best of The Rolling Stones (1993) | Voodoo Lounge (1994) | Stripped (1995) | Rock and Roll Circus (1996) | Bridges to Babylon (1997) | No Security (1998) | Forty Licks (2002) | Live Licks (2004) | A Bigger Bang (2005) | Rarities 1971–2003 (2005) | Shine a Light (2008) | Exile on Main St. (Deluxe) (2010) | The Brussels Affair ’73 (2011) | Some Girls (Deluxe) (2011) | Hampton Coliseum (Live 1981) (2012) | L.A. Friday (Live 1975) (2012)